Citroën Cactus Concept: Sitzprobe

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Citroën Cactus Concept: Sitzprobe in der IAA-Studie

— 06.09.2013

So sitzt es sich im Cactus

Simpel und lässig sollen künftige Citroën aussehen. So wie die Studie Cactus, die auf der IAA Premiere feiert. Eine erste Sitzprobe.

Das Auto hat keine Seitenfenster, keine Heckscheibe, eine durchgehende Sitzbank vorne und erinnert entfernt an den Méhari. Das war in den Sechzigern Frankreichs Antwort auf den VW Buggy, die legendäre Strand-Schaukel mit Ententechnik, die angeblich den Designern vorschwebte, als sie den "Cactus" zeichneten: So simpel und lässig wie die IAA-Studie sollen künftige Serien-Citroën aussehen. "Ein Manifest des Einfachen", so Jean-Pierre Ploué, Designchef im PSA-Konzern.

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Der hat den Esprit einer Hängematte, findet AUTO BILD Redakteur Joachim Staat.

Tatsächlich besitzt der Citroën Cactus den Esprit einer Hängematte, so relaxed ist er. Statt Türöffnern gibt es einfache Hebel, die hintere Dachsäule ist nicht mehr als ein Hauch von Blech. Und die Sitze tragen einen Mix aus cognacfarbenem Leder und naturgrauem Wollstoff. Alles Spielereien, die sicher nicht in die Serie einfließen, aber die Grundform könnte schon im Sommer 2014 bei den Händlern stehen: ein 4,21 Meter langer Viertürer mit erhöhtem Dach.

Preise im Wert von über 15.000 Euro

Denn eines hat sich seit den tiefenentspannten Sechzigern, als man leichtfüßig ins offene Strandmobil hinein sprang, garantiert geändert: Heute müssen Wohlfühl-Autos höher stehen, so dass man rückenfreundlich einsteigt, denn mit den Späthippies sind auch deren Bandscheiben gealtert. Aber sind die heute so monitor-verrückt? Im Cactus warten gleich zwei der tellergroßen Displays, die den Vorteil besitzen, dass sie eine Flut von Schaltern überflüssig machen – so sieht die neue Einfachheit im Cockpit aus. Andererseits fragt man sich, was überhaupt noch funktioniert im Cactus, wenn die Monitore mal ausfallen.

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Da wir beim Meckern sind: Das flache Dach der Studie lässt zu wenig Platz überm Kopf, dagegen wird das Serienautos sicher praktischer. Wie das aussehen könnte, deutet die Dachreling geschickt an. Als Motor, so erzählt Jean-Pierre Ploué, sei der neue Hybrid-Air von PSA eingebaut. Der speichert Energie aus dem Benzinmotor in einem Druckluftbehälter und soll Verbräuche unter 3,0 Liter auf 100 Kilometer ermöglichen – ein kostengünstiger Ansatz, den die Franzosen bislang exklusiv verfolgen.

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Fest steht dagegen bereits, dass der Cactus die gleiche Plattform nutzt wie der Peugeot 2008. Während dieser Viersitzer eindeutig zur neuen SUV-Welle gehört, spielt der Cactus eher den Crossover – so heißen Autos, die formal in keine Schublade passen. Aber so hat der Méhari auch mal angefangen.

Die komplette Sitzprobe mit weiteren Fotos gibt es in der neuen AUTO BILD 36/2013 – ab heute im Handel, diesmal mit 70-minütigem DVD-Spezial zur IAA 2013 in Frankfurt. Außerdem im neuen Heft: Audi S4 gegen BMW 3er Hybrid und Mercedes C 350 CGI. Und: Skandal im Dauertest – Wassereinbruch im Golf VII.

Autor: Joachim Staat

Stichworte:

Studie

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