Citroën Grand C4 Picasso

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Citroën Grand C4 Picasso: Fahrbericht

— 23.09.2013

So fährt der neue Grand C4 Picasso

Der neue Grand C4 Picasso ist deutlich moderner als sein Vorgänger und kann dank Start-Stopp-Automatik sogar "segeln". Hier kommt der Fahrbericht.

Der Siebensitzer Citroën Citroën Grand C4 Picasso kommt jetzt im neuen Look des bereits vorgestellten "kleinen" Picasso mit fünf Sitzen. Dessen schräges Heck ist jedoch weg. Der Grand Picasso, 16 Zentimeter länger als der kurze, trägt hinten klare Kante, um Platz zu schaffen für die dritte Sitzreihe. Das Dach steht höher, die Heckklappe öffnet für 400 Euro Aufpreis elektrisch. Durch die vergrößerten hinteren Türen steigt man bequemer in den Fond, die Sitze lassen sich weiter verschieben als im Normal-Picasso.

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Für den siebensitzigen Grand C4 Picasso sind im Verlgeich zum "kleinen" C4 Picasso 1700 Euro Aufpreis fällig.

Der Zustieg auf die Zusatzplätze ganz hinten artet jedoch in die übliche Gymnastik aus. Kinder werden es lieben, die sind dort auch am besten untergebracht. Die bekommen ihre eigene Luftregelung, allerdings nicht das Unterhaltungs-System, das gegen 600 Euro Aufpreis in der zweiten Reihe zu bestellen ist. Im Grand Picasso bietet Citroën erstmals einen neuen 2,0-Liter-Diesel. Der sogenannte Blue HDI ist leichter, leistet 150 PS, soll laut Norm nur 4,2 Liter auf 100 Kilometer (110 Gramm Co2) verbrauchen und schafft dank Harnstoff-Einspritzung die Euro-6-Abgasnorm. Die veränderte Technik (Turbo näher am Zylinderkopf, spritsparender Wärme- und Energiehaushalt) kennen wir von deutschen Dieseln, die auf 30.000 Kilometer verlängerten Wartungsintervalle schonen das Familienbudget. Der Neuling knurrt unter Last ganz ordentlich, der Komfort-Vorsprung früherer HDI ist passé. Dafür passt er gut zum Charakter des großzügig verglasten Vans, der lieber den Dynamiker spielt als die französische Sänfte. Mit dem zugstarken Selbstzünder wird der Grand Picasso zum ICE, sprintet in unter zehn Sekunden auf 100 km/h und ist maximal 210 schnell.

Citroën Cactus Concept 2013

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Ungewöhnlich: Sein serienmäßiges Start-Stopp-System schaltet den Motor schon im Rollen unter 20 km/h aus, wenn der linke Fuß ausgekuppelt hat. Umgekehrt startet dieser sogenannte Micro-Hybrid über 25 km/h wieder. Das Segeln-vor-der-Ampel verlangt Gewöhnung, macht Sparfüchsen aber sicher Spaß. Den Motor wird Citroën schrittweise auch in anderen Modellen einführen. So verspricht der große Picasso für 1000 Euro Aufpreis entweder Platz für zwei Koffer zusätzlich (145 Liter Laderaum mehr als im kleinen) oder für weitere 700 Euro sieben Sitze und volle Kita-Tauglichkeit, wenn neben drei Kiddies noch Luca und Ria mitmüssen.
Joachim Staat

Joachim Staat

Fazit

Das gefällt uns: die umgelegten Sitze ergeben eine völlig ebene Ladefläche - so soll's sein. Das gefällt uns nicht: die Vorderachse spricht zu störrisch an – mehr Komfort, bitte schön. Das überrascht uns: wie schnell man sich an das kurzzeitige Segeln vor der Ampel gewöhnen kann.

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