Daimler-Navi "Moovel"

— 14.02.2013

Bus, Bahn und Auto fahren

Carsharing, S-Bahn oder doch eine Mitfahrgelegenheit? Die Smartphone-App Moovel von Daimler zeigt alle Varianten im Vergleich – als "intermodales Navigationssystem".



Daimler baut seine Mobilitätsdienste weiter aus. Mit der Smartphone-App Moovel bietet der Autobauer nun eine Plattform an, die den schnellsten Weg von A nach B findet – völlig unabhängig vom Verkehrsmittel und unter Umständen ganz ohne Auto.

Große Übersicht: Apps rund ums Auto

Das Programm, das bislang nur in Berlin und Stuttgart funktioniert, zeigt neben Fahrten mit den Daimler-eigenen Car2go-Smart auch Bus- und Bahnverbindungen sowie Mitfahrgelegenheiten an. In einer Übersicht lassen sich Preise und Reisezeiten der verschiedenen Angebote vergleichen.

Hier geht's zur Moovel-App

Mit welchem Verkehrsmittel komme ich am besten zu meinem Ziel? Die Smartphone-App Moovel von Daimler gibt Auskunft.

"Mal steigt der U-Bahn-Fahrer auf Car2go um, mal ist es umgekehrt", glaubt Klaus Entenmann, Vorstandschef der Daimler Financial Services AG (DFS). Bald sollen weitere Anbieter in Moovel integriert werden, zum Beispiel Radverleiher und die Deutsche Bahn. Geplant ist zudem eine Kooperation mit der Taxi-App MyTaxi, an der Daimler beteiligt ist. "Moovel könnte eine Art intermodales Navigationssystem werden", erklärt Entenmann. Alle Ticketkäufe und Buchungen werden dann innerhalb der Anwendung möglich sein. Das Vorzeigeprojekt Car2go schreibt derweil bereits jetzt an drei seiner 18 Standorte schwarze Zahlen – viel früher als gedacht.

Smart und Car2go: E-Carsharing in Stuttgart

Eine Art "intermodales Navigationssystem" erhofft sich
Klaus Entenmann, Vorstandschef der Daimler Financial Services, von der Moovel-App.

Daimler hat sich daher das Ziel gesetzt, mit seinen Mobilitätsdiensten 2014 mindestens 100 Millionen Euro Umsatz zu machen. Dafür hat der Konzern zu Jahresbeginn die Daimler Mobility Services GmbH gegründet, in der die Dienste gebündelt werden. Neu im Portfolio von Daimler ist eine Beteiligung an dem US-Unternehmen GottaPark, das sich auf die Reservierung von Parkplätzen spezialisiert hat. Und mit dem Projekt Car2share will man Erfahrungen bei privatem Carsharing sammeln. DFS-Chef Entenmann sieht Daimler allerdings vorerst nicht auf dem Weg vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister: "Dreh- und Angelpunkt unseres Geschäftes bleiben Verkauf, Leasing und Finanzierung von Autos."

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Autor:

Benjamin Gehrs

Kommentar

Daimler ist bei den Mobilitätsdiensten derzeit der fortschrittlichste Autobauer. Nach dem Erfolg von Car2go besetzen die Stuttgarter mit Moovel eine wichtige Schnittstelle. Sollte sich das Programm etablieren, könnte Daimler über Provisionen bald an jeder Bahnfahrt, jedem Radverleih, jeder Mitfahrgelegenheit verdienen. Apple, Amazon oder Google haben gezeigt: Es ist wichtig, der Erste zu sein – so wird man oft unersetzlich. Daimler könnte künftig nicht nur für Autos, sondern für Mobilität stehen.

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