Daimler und die Toyota-Patente

Daimler und die Toyota-Patente

— 08.01.2015

"Kein Interesse"

Daimler hat kein Interesse an den Brennstoffzellen-Patenten von Toyota. Das sagte Konzernchef Zetsche auf der CES in Las Vegas.

(dpa) Daimler-Chef Dieter Zetsche hat kein Interesse an den von Toyota kostenlos angebotenen Patenten fr Brennstoffzellen-Technologie. "Das ist genauso eine PR-Aktion wie das Angebot von Tesla-Chef Elon Musk bei den Batterie-Patenten", sagte Zetsche in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei der Technik-Messe CES in Las Vegas. "Wir sind bei der Wasserstoff-Technologie auf dem gleichen Niveau wie Toyota." Aktuell gehe es vor allem darum, einen Systemwandel mit der Verfgbarkeit und CO2-freien Erzeugung von Wasserstoff hinzubekommen. Dafr arbeite Daimler mit Nissan und Ford zusammen. Der in Las Vegas prsentierte selbstfahrende Prototyp F015 hat einen Brennstoffzellen-Antrieb.

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Toyota hatte auf der CES angekndigt, 5680 Patente fr Brennstoffzellen-Technologie der Konkurrenz kostenlos zur Verfgung zu stellen, um den Markt in Bewegung zu bringen. Das Angebot solle fr die Einfhrungszeit des ersten kommerziell vermarkteten Brennstoffzellen-Modells Mirai von Toyota voraussichtlich bis Ende 2020 gelten. Die 170 Patente fr Nachfllstationen will Toyota sogar unbegrenzt gratis nutzen lassen. Bei der Technologie wird Wasserstoff in Strom umgewandelt. Die Brennstoffzelle gilt als umweltfreundlich, weil keine Abgase entstehen. Aber vor allem die Kosten bleiben weiterhin ein Problem.

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