Elektroauto Mia: IAA 2011 — 21.07.2011

Das kostet die Mia

E-Autos sind hoffnungslos überteuert? Stimmt nicht mehr. Ab 2012 können auch Privatkunden den Stromer Mia kaufen, und der Preis ist absolut heiß. Wer noch einmal schauen möchte: Auf der IAA gibt es die Gelegenheit.

Nach einer Stippvisite auf dem Genfer Salon 2011 präsentiert sich der Elektroflitzer Mia nun auch auf der IAA im September. Das kann der 2,87 Meter lange Dreisitzer voller Selbstbewusstsein tun, denn ein großes Problem der Elektoautos scheint die Mia in den Griff bekommen zu haben: Den Einstiegspreis von 19.500 Euro kann man getrost als Knaller bezeichnen. Zum Vergleich: Zwischen der Mia und dem bereits erhältlichen Mitsubishi i-MieV liegen unglaubliche 14.890 Euro. Allerdings hat Mitsubishi angekündigt, ab 2012 30.000 Stromer jährlich bauen zu wollen und so den Preis von 34.390 auf 15.000 Euro zu drücken.

Überblick: Die Stars der IAA

Der Fahrersitz ist in der Fahrzeugmitte platziert. Das soll für Übersichtlichkeit sorgen.

Entwickelt wurde die Mia maßgeblich vom ehemaligen VW-Chefdesigner Murat Günak. Das Fahrzeug-Konzept ist auf die Anforderungen des Stadtverkehrs zugeschnitten: Dazu gehört zum Beispiel der zentral verbaute Fahrersitz, der für einen optimalen Überblick sorgen soll. Zudem kann der Fahrer das Autos bequem von rechts und links entern, ein zu dicht aufs Blech gerückter Nebenparker ist also kein Prolem mehr. Auch die Schiebetüren auf beiden Seiten machen sich gut bei knappen Platzverhältnissen. Angeboten wird die Mia neben der 2,87-Vesion auch in zwei 3,19 Meter langen Varianten: als Viersitzer Mia L (mit drei Rücksitzen) oder als Mia Kastenwagen. Lezterer bietet einen 1500 Liter fassenden Laderaum und kann bis zu 360 Kilogramm zuladen.

Überblick: Greencars auf autobild.de

Die Stromkosten für den Mia sollen sich auf 1,50 Euro pro 100 Kilometer belaufen.

Ein 24 PS starker E-Motor treibt die Mia an und erlaubt ihr eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Inklusive 8 kWh-Standard­batterie bringt der Wagen als Dreisitzer nur 840 Kilo auf die Waage. Die Reichweite soll bis zu 100 Kilometer betragen. Nach drei Stunden ist die Batterie an einer normalen Haushaltssteckdose wieder vollständig aufladen. Optional ist auch eine 12 kWh-Batterie mit einer Reichweite von bis zu 130 Kilometer zu haben. Ihre Ladezeit beträgt etwa fünf Stunden. Da die Batterien keinen Memory-Effekt haben, sind auch Teilladungen jederzeit möglich. Zehn Minuten Ladezeit sollen für rund acht Kilometer Fahrstrecke reichen. Die Stromkosten belaufen sich laut Hersteller auf 1,50 Euro pro 100 Kilometer. Der Hersteller verspricht: Für jedes verkaufte Mia-Modell werden in Windparks oder Solaranlagen neue Stromerzeugungs-Kapazitäten geschaffen, die dem durchschnittlichen Jahres­strombedarf des Elektroautos entsprechen.

Produziert wird die Mia seit Juni 2011 im französischen Cerizay, wo die deutsche mia electric GmbH die Elektroautosparte des französischen Fahrzeugherstellers Heuliez übernommen hat. Für das laufende Jahr ist eine Produktion von 6000 Fahrzeugen geplant, eine komplette Jahresproduktion soll 10.000 Autos umfassen. 2011 liegt der Fokus bei der Auslieferung zunächst auf dem Flottengeschäft. Der Verkauf an Privatkunden läuft dann 2012 an.

Social Media

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google übertragen und unter Umständen gespeichert.

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Mehr zum Thema

4,0 Sterne, 3 Bewertungen

Winterkorn im Honda Civic

Jetzt ist Honda dran

Der Hyundai i30 hat Martin Winterkorn auf der IAA ärgerlich gut gefallen. In einem weiteren Youtube-Video nimmt der VW-Chef den neuen Honda Civic in Augenschein.

Winterkorn im Civic
3,0 Sterne, 1 Bewertungen

Kommentar: IAA-Bilanz 2011

Floskeln statt Fakten

War die IAA 2011 in Frankfurt wirklich zukunftsweisend? Boten die deutschen Hersteller genug Handfestes? AUTO BILD-Redakteur Stefan Voswinkel meint: Nein!

IAA-Kommentar
6,0 Sterne, 1 Bewertungen

Kommentar: Autos der Zukunft

Die fetten Jahre sind vorbei

Noch immer verschwenden die meisten Autos zu viel Energie und Platz. So geht es nicht weiter, meint AUTO BILD-Redakteur Claudius Maintz. Die Ein- und Zweisitzer von der IAA 2011 zeigen, wie's besser geht.

Kommentar

Kommentare zum Artikel (4)

Erstellt

Inhalt

Funktion

Andromeda
05.04.2012, 13:21Uhr

feines Golfauto (mia K)

negativ:
Geschwindigkeitsanzeige: 10% zu viel,
Reichweite: ab 50 km wird es kritisch,
Höchstgeschwindigkeit: max 85 km/h, auf der Autobahn im Windschatten der LKW bleiben,
Bei Bergfahrt: Licht, Radio und Heizung ausschalten, sonst nur 30 km/h,
Radioempfang: nicht zu gebrauchen,

positiv:
schnelle Aufladung
gute Beschleunigung
fährt in Kurven wie auf Schienen
simple Bedienung

ekakustik
05.04.2012, 12:50Uhr

Seit drei Wochen fahre ich täglich 50 km die MIA. Bin begeistert über Beschleunigung und geringe Aufladezeit. Einziger Wermutstropfen: Das Radio ist Mist.

hessendackel
22.08.2011, 21:12Uhr

Gibt es eine Webseite dazu??

bitoutiluts
26.07.2011, 15:37Uhr

totes
noxide
omnicef
ophthacare
tote's
trainer
orlistat
trainers
oxytrol
pamelor

Seite 1

Kommentar verfassen

Hinweis: Die mit einem Sternchen* versehenden Felder sind Pflichtfelder
Anzeige

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Neuwagen

Porsche 911

Neuwagen deutlich
unter Listenpreis

Porsche 911 Neuwagen-Angebote

Gebrauchtwagen

Günstige Gebrauchtwagen-Angebote

Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen.

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige