Elektroauto Mia: IAA 2011 — 21.07.2011
Das kostet die Mia
E-Autos sind hoffnungslos überteuert? Stimmt nicht mehr. Ab 2012 können auch Privatkunden den Stromer Mia kaufen, und der Preis ist absolut heiß. Wer noch einmal schauen möchte: Auf der IAA gibt es die Gelegenheit.
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Entwickelt wurde die Mia maßgeblich vom ehemaligen VW-Chefdesigner Murat Günak. Das Fahrzeug-Konzept ist auf die Anforderungen des Stadtverkehrs zugeschnitten: Dazu gehört zum Beispiel der zentral verbaute Fahrersitz, der für einen optimalen Überblick sorgen soll. Zudem kann der Fahrer das Autos bequem von rechts und links entern, ein zu dicht aufs Blech gerückter Nebenparker ist also kein Prolem mehr. Auch die Schiebetüren auf beiden Seiten machen sich gut bei knappen Platzverhältnissen. Angeboten wird die Mia neben der 2,87-Vesion auch in zwei 3,19 Meter langen Varianten: als Viersitzer Mia L (mit drei Rücksitzen) oder als Mia Kastenwagen. Lezterer bietet einen 1500 Liter fassenden Laderaum und kann bis zu 360 Kilogramm zuladen.
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Ein 24 PS starker E-Motor treibt die Mia an und erlaubt ihr eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Inklusive 8 kWh-Standardbatterie bringt der Wagen als Dreisitzer nur 840 Kilo auf die Waage. Die Reichweite soll bis zu 100 Kilometer betragen. Nach drei Stunden ist die Batterie an einer normalen Haushaltssteckdose wieder vollständig aufladen. Optional ist auch eine 12 kWh-Batterie mit einer Reichweite von bis zu 130 Kilometer zu haben. Ihre Ladezeit beträgt etwa fünf Stunden. Da die Batterien keinen Memory-Effekt haben, sind auch Teilladungen jederzeit möglich. Zehn Minuten Ladezeit sollen für rund acht Kilometer Fahrstrecke reichen. Die Stromkosten belaufen sich laut Hersteller auf 1,50 Euro pro 100 Kilometer. Der Hersteller verspricht: Für jedes verkaufte Mia-Modell werden in Windparks oder Solaranlagen neue Stromerzeugungs-Kapazitäten geschaffen, die dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf des Elektroautos entsprechen. Produziert wird die Mia seit Juni 2011 im französischen Cerizay, wo die deutsche mia electric GmbH die Elektroautosparte des französischen Fahrzeugherstellers Heuliez übernommen hat. Für das laufende Jahr ist eine Produktion von 6000 Fahrzeugen geplant, eine komplette Jahresproduktion soll 10.000 Autos umfassen. 2011 liegt der Fokus bei der Auslieferung zunächst auf dem Flottengeschäft. Der Verkauf an Privatkunden läuft dann 2012 an.
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Kommentare zum Artikel (4)
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feines Golfauto (mia K)
negativ:
Geschwindigkeitsanzeige: 10% zu viel,
Reichweite: ab 50 km wird es kritisch,
Höchstgeschwindigkeit: max 85 km/h, auf der Autobahn im Windschatten der LKW bleiben,
Bei Bergfahrt: Licht, Radio und Heizung ausschalten, sonst nur 30 km/h,
Radioempfang: nicht zu gebrauchen,
positiv:
schnelle Aufladung
gute Beschleunigung
fährt in Kurven wie auf Schienen
simple Bedienung
Seit drei Wochen fahre ich täglich 50 km die MIA. Bin begeistert über Beschleunigung und geringe Aufladezeit. Einziger Wermutstropfen: Das Radio ist Mist.
Gibt es eine Webseite dazu??
totes
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omnicef
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tote's
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orlistat
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oxytrol
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