Euro NCAP Crashtest Oktober 2011 — 26.10.2011

Neue Crashtest-Runde

Zwölf neue Autos im Crash: Zafira Tourer, Q3, 1er, Captiva, Freemont, Ranger, Veloster, M-Klasse, Astra GTC, Thema, Yaris und Voyager. Einer versagte bei der Kindersicherheit.

Die berühmten fünf Sterne beim Euro NCAP-Crashtest sind für die Autohersteller augenscheinlich ein wichtiges Entwicklungsziel. Obwohl Euro NCAP die Latte regelmäßig ein Stückchen höherlegt, sind Fünf-Sterne-Kandidaten die Regel – so auch beim jüngsten Massencrash der Brüsseler Experten für Kaltverformung. Zwölf Kandidaten sind diesmal angetreten, davon erreichten elf fünf Sterne. Einer – ausgerechnet ein Familienvan – musste sich mit vier Sternen zufriedengeben, weil er sich in der Kategorie "Kindersicherheit" Schwächen erlaubte.

Überblick: Crashtest-Seite von autobild.de

Für einen Pick-up erreicht der Ford Ranger sehr gute Werte im Fußgängerschutz.

Die Tester waren besonders positiv vom Crashverhalten des Ford Ranger überrascht. Der Pick-up spielt auf dem deutschen Markt zwar keine große Rolle, steht in seinem Segment aber für einen großen Fortschritt in Sachen Fußgängerschutz. 81 von 100 Prozent sind für einen Pick-up ein wirklich guter Wert, lobt Euro NCAP. Auch die 96 Prozent Erwachsenensicherheit können sich sehen lassen – dieser Wert wurde im aktuellen Testfeld von keinem Kandidaten übertroffen.

Rückblick: Euro NCAP-Crash August 2011

Der Lancia Voyager versagte in der Disziplin "Kindersicherheit". Das führte zur Abwertung.

Unter den deutschen Fabrikaten bekamen Opel Zafira Tourer, Audi Q3, BMW 1er, Mercedes M-Klasse und Opel Astra GTC durchweg fünf Sterne. Vor dem Hintergrund, dass für die Topbewertung ab 2012 mindestens 60 Prozent im Fußgängerschutz erreicht werden müssen, sollten Zafira, Q3, und Astra GTC allerdings zum nächsten Facelift noch mal überarbeitet werden. Auch drei Modelle der brandneuen US-italienischen Fiat-Flotte wurden herausgepickt. Sowohl Fiat Freemont als auch Lancia Thema bekamen fünf Sterne, nur der Lancia Voyager leistete sich einen Ausreißer: Ausgerechnet der große Familienvan versagte in der Disziplin "Kindersicherheit" (67 Prozent), während hier alle anderen Fahrzeuge zwischen 75 und 89 Prozent rangieren. Das restliche Testfeld verdiente fünf Sterne, bestehend aus: Chevrolet Captiva, Hyundai Veloster und Toyota Yaris. Wie die Fahrzeuge im Einzelnen abgeschnitten haben, lesen Sie in der Bildergalerie!

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Kommentare zum Artikel (4)

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Klogänger
23.01.2012, 18:27Uhr

WARUM MÜSSSEN AUTOS EINEN SO HOHEN FUSSGÄNGERSCHUTZ HABEN?????????? Wer so BESCHEUERT ist, auf die Straße zu rennen und dann angefahren wird, ist doch selbst Schuld. HABEN DIESE A****LÖCHER DOCH PECH GEHABT!!!!!!!!!!!!!!!!!

HM
27.10.2011, 10:10Uhr

Nunja, das Siegel "Fußgängersicherheit" ist ja auch nur ein schönes Feature für die Fahrzeuge und ihre Sternchen zu bekommen. Einem Fußgänger wird es egal sein, von welchem Auto er niedergemäht wird und woher die tödlichen Kopfverletzungen abstammen, nachdem er mit dem Kopf auf den Asphalt geknallt ist.

Mingoe
27.10.2011, 04:49Uhr

Freut mich, das Ford es vorbildlich geschafft hat auch Pick-Ups sicher zu gestalten. Besonders für Fußgänger. Groß muss nämlich nicht immer gefährlich heissen...

Sachwertpolice
26.10.2011, 21:54Uhr

Ein Armutszeugnis für Mercedes, wenn ein Arbeitstier wie der Ford Ranger teilweise besser oder gleichwertig den Test besteht bei einem Drittel des Anschaffunsgpreises der Mercedes M-Klasse! Mercedes, das war mal ein Sachwert...!

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