Fahrbericht VW up!
— 05.09.2011So fährt der VW up!
Der neue VW up! spukt schon seit Monaten herum, jetzt können wir endlich einsteigen und Gas geben. Was kann das Stadtauto? Und welche der vielen Versprechen löst der Winzling wirklich ein?
Überblick: Alle News und Tests zum VW up!

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So fährt der VW up!
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Das Programm reicht vom Nacktfrosch für rund 9500 Euro (ohne Handschuhfach, Radio, elektrische Fensterheber, elektrisch verstellbare Spiegel, nur 60 PS stark) bis zum von uns gefahrenen "up! White". Mit Chromrähmchen, schicker weißer Cockpitblende, Radio, Klimaanlage, hübschen Stoffen und 16-Zoll-Rädern kommt das Einführungsmodell auf über 13.500 Euro. Eine Summe, bei der viele Kleinwagenkäufer längst aussteigen oder sich zwei Klassen höher umschauen, auf der Reste-Rampe bei den Kompakten. Nein, der up! White soll modebewusste Umsteiger ködern, denen der Smart nicht mehr hip genug erscheint. Ob diese Edel-Kundschaft mit dem angeblichen Manko eines Dreizylinders leben kann? Sollte sie, denn der neue Benziner (mit 60 oder 75 PS) gehört zu den angenehmen Überraschungen. Der stärkere Einliter-Motor spricht ohne den bei dieser Bauart verbreiteten Schluckauf an, dreht flott hoch und klingt nur selten nach Verzicht. Es ist dieser unerwartete Geräuschkomfort, mit dem sich der up! ins Wohlfühl-Zentrum einschmeichelt.Während mancher Konkurrent Lärm und Vibrationen kaum besser dämmt als die Trennwand im Großraumbüro, hält der VW die Welt ab. Der Motor bleibt akustisch draußen, die bösen Kanaldeckel auch. Dazu kommt eine Federung, die Schläge und Wellen eher sanft abreitet, als sie kernig weiterzureichen. Die Zeiten, als man gegen den Lärm in den kleinen Kisten das Radio aufdrehte, sind vorbei. Der up! bringt eine neue Qualität in diese Klasse. Nur beim Ausreizen der 75 PS wird es lauter. Auf dem Papier schafft der stärkere der beiden Motoren 171 km/h Spitze, doch auf der Autobahn beschleunigt der Dreizylinder ab Tempo 140 zäh. Liegt es am fehlenden Drehmoment oder den langen Übersetzungssprüngen zwischen viertem und fünftem Gang?
Der Fahrer neigt zum Ausquetschen des Motors, was den Verbrauch an die neun Liter treibt. Ein Langstreckenauto wird der up! nie werden – soll er nicht. Kurvenkünstler auch nicht, mit längeren Federwegen neigt er sich kräftig zur Seite, da greift das ESP lieber früher als später ein. Na und? So ein Stadtauto lebt davon, bewussten Verzicht zu kultivieren. Manches gibt es im up! gar nicht: sechs Gänge, Gurthöhenverstellung, Klimaautomatik oder Regensensor. Stattdessen aber bald fünf Türen (ab 2012 für runde 500 Euro mehr), einen Elektromotor ab 2013 oder eine automatische Notbremse für Stadttempo. Oder einfach das gute Gefühl, dass die Kleinwagen mit dem up! noch mehr gewonnen haben. Das ist doch mal ein Ausrufezeichen wert!
Technische Daten VW up! • Dreizylinder, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 999 cm³ • Leistung 55 kW (75 PS) bei 6200/min • max. Drehmoment 95 Nm bei 3000–4200/min • Vorderradantrieb • Fünfganggetriebe • Tank 35 l • Kofferraumvolumen 251–951 l • Reifen 185/50 R 16 • L/B/H 3540/1641/1478 mm • Gewicht 929 kg • 0–100 km/h 13,2 s • Spitze 171 km/h • Verbrauch 4,7 l/100 km (ECE-Norm) • CO2 111 g/k.
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Kommentare zum Artikel (175)
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Sagt mal liebe mitkommentierenden ;) der UP! sieht wirklich aus die die studie aus den siebziger achziger! VW CHICCO hier ein link:
http://carstyling.ru/Static/SIMG/420_0_I_MC_jpg_W/resources/concept/large/1975_VW_Chicco_01.jpg?B58A2A0E2FCD071EBFD084DBDFFAAC56
und der Student von 1982 hatte auch schon die heckklappe parat und hybrid!! --
http://www.history-of-cars.com/images/vw/1982-student-3.jpg
Das nenn ich doch echt mal n hammer ;) kramen die in den (jetzt wieder) coolen 80'ern!
@Franc: Und trotzdem gibt es nur drei Farben (weiß, rot, schwarz) und kaum Ausstattungsoptionen.
Wenn ich mir diese 3 Farben anschaue, sind es genau die Farben die der Firmengründer als Nationalfarben hatte, was für ein Zufall.
Ich hab mal den up! konfiguriert. Vernüftig ausgestattet kommt er auf 14.660 € zzgl. Überführung. *lol* Selbst für die 60 PS Version muss man 12.000 € einplanen, wenn man einigermaßen Komfort haben möchte.
Genaugenommen finde ich den UP gar nicht so schlecht aber als ich mir das Video angeschaut habe, ist mir das ko... gekommen. Dieser Joachim Staat, Autobild Redakteur oder doch einer, der von VW seinen Lohnzettel bekommt. Weit aus WOB ist er jedenfalls nicht rausgefahren und seine Kommentare waren die Krönung. Lediglich der Erkenntnis am Schluss des Videos kann ich beipflichten. VW wartet ab was die Konkurrenz so treibt, reagiert und spielt die Macht der Marke voll aus. Und wir beschweren uns über die Chinesen wenn sie BMW, Mercedes und Co kopieren. Eigentlich erschreckend.
Nun liebe Leser gebt fein acht, denn jeder Autobauer-hat einmal gedacht das RAD neu zu erfinden... am Ende die Menschen verschwinden Klimawandel auf Managerniveau - der Kunde Käufer will das Produkt so und Ökologen sich dann winden weil Kein AUTOMOBILKONZERN kann und will mobilität für uns ALLE neu erfinden.
Willkommen auf dem MARS der macht mobil oder war es TWIX