Sitzprobe Ford Explorer Facelift

Ford Explorer FL LA Auto Show 2014: Sitzprobe

— 21.11.2014

Big Star in LA

Der frische Ford Explorer ist der eigentliche Star auf der LA Auto Show. Das SUV im Format eines Range Rover kostet in der Topversion 36.000 Euro. Was man dafr bekommt? Sitzprobe!

So unterschiedlich knnen Geschmcker sein. Whrend die europischen Journalisten die Audi A9-Studie Prologue ganz weit vorne auf der LA Auto Show 2014 sehen, favorisieren die Amerikaner den gelifteten Ford Explorer. Das SUV im Format eines Range Rover wird in der Topversion umgerechnet knapp 36.000 Euro kosten. Was man fr diesen Hammerpreis bekommt, zeigt die Sitzprobe.

Bequemlichkeit wird im dicken SUV grogeschrieben

Bequem, aber eine Spur zu weich: Die Sitze im Ford erinnern an Grovaters Sessel.

Seit ber zehn Jahren wird der Ford Explorer schon nicht mehr in Deutschland angeboten. In den USA zhlt er nach wie vor zu den erfolgreichsten Autos. Mit dem Facelift bekommt er nun eine neue Topversion namens Platinum. Die bringt serienmig 20-Zoll-Rder und LED-Scheinwerfer mit. Modellbergreifend hat der Explorer einen schmaleren Grill bekommen, der stark an die Front des Range Rover erinnert. Die Codesperre fr die Tr wirkt veraltet, sie ist mit Keyless-Go lngst berholt. Im Cockpit nimmt man beim Platinum auf konturierten Sitzen mit Lederbezug Platz. Dort sitzt es sich wie in Grovaters Sessel bequem, aber fr lange Reisen eine Spur zu weich. Der untere Rcken und die Hften werden zu wenig untersttzt. Zierelemente in gebrstetem Aluminium und Edelholz werten den Innenraum auf. Auf dem groen Zehn-Zoll-Display lsst sich von der Klimaanlage ber Medien bis hin zum Navi alles bedienen. Die Auflsung der angezeigten Inhalte knnte eine Spur besser sein, dafr ist die Menstruktur aber absolut idiotensicher und intuitiv zu bedienen.

Reihe drei sollten Erwachsene meiden

Nur fr Kinder: Im Kofferraum bietet der Ford Explorer zwei Notsitze fr zustzliche Passagiere.

Die zuletzt im Februar 2014 stark kriselnde Beziehung zwischen Sync und Microsoft ist auf einer Plakette verewigt. Wird sie gedrckt, ffnet sich ein groes Ablagefach mit 12-Volt-Buchse, SD-Karten- und USB-Anschluss. Das kleine und schwer zugngliche Handschuhfach ist unzweckmig. Im Fond haben Mitreisende auf den zwei Einzelsitzen viel Platz. Fr mehr Personen gibt es im Kofferraum zwei Notsitze. Sie sind allerdings nur fr Kinder zu empfehlen, weil der Zugang ber die zweite Reihe sehr schmal ist. Praktischer ist der elektrische Umlegemechanismus der zweiten und dritten Sitzreihe. Auf Knopfdruck klappen die Rckenlehnen um. Je nachdem, wie man den Kofferraum beladen will, lassen sich die beiden Notsitze ebenfalls per Schalter vorne oder hinten zusammenfalten. Strippenziehen wird einem hier erspart. Neu unter der Motorhabe ist der 2,3-Liter-Ecoboost-Benziner mit Turbo-Aufladung. Der Vierzylinder leistet 274 PS und soll weniger als der Vorgnger verbrauchen. Noch hat Ford nicht gesagt, ob der Motor auch in Kombination mit dem Allradantrieb zu haben sein wird. Standard-Motor bleibt der 3,5-Liter-V6 mit 294 PS.
Robin Hornig

Fazit

Kein Wunder, dass die Amis auf den Ford Explorer abfahren: ppiges Platzangebot, nahezu voll ausgestattet und das ganze gepaart mit einem unschlagbaren Preis.

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