Ford Fiesta Sport (2014): Fahrbericht

Ford Fiesta Sport (2014): Fahrbericht Ford Fiesta Sport (2014): Fahrbericht Ford Fiesta Sport (2014): Fahrbericht

Ford Fiesta Sport (2014): Fahrbericht

— 18.06.2014

Kölner Spaßmacher mit drei Töpfen

Im neuen Fiesta Sport lässt Ford einen 140 PS starken Dreizylinder mit den Muskeln spielen – mit nur einem Liter Hubraum. Fahrbericht und Preis!

Bissiger Kurvenfresser: Der Fiesta Sport holt aus einem Liter Hubraum ordentliche 140 PS.

Auch für Motorenentwickler sind mittlerweile aller guten Dinge drei. Allerorten mustern sie die Vierzylinder aus und beschränken sich unter der Haube auf drei Töpfe. Ging es ihnen dabei bislang zumeist ums Sparen, entdecken sie nun die sportliche Seite der Schrumpfmotoren. Und dafür muss man gar nicht erst nach dem i8 mit seinem Dreizylinder-Turbo-Plug-in-Antrieb schauen. Das jüngste Beispiel ist der Fiesta Sport, mit dem Ford die Lücke zwischen dem 125-PS-Modell und dem 182 PS starken ST schließt.

100.000 Kilometer mit dem Ford Fiesta

Ford Fiesta Ford Fiesta Ford Fiesta
Hinter seinem in Kontrastfarben lackierten Kühlergrill steckt die bislang stärkste Version des vielfach ausgezeichneten EcoBoost-Motors und zaubert dank Benzindirekteinspritzung, Turbolader, und einer neuen Elektronik jetzt stolze 140 PS aus einem Liter Hubraum. Damit hat der Kleinwagen aus Köln plötzlich eine höhere Literleistung als Supersportler wie der Bugatti Veyron oder der Ferrari 458.

Vom Kleinwagen zur Knallbüchse

Die rot abgesetzten Sportsitze sind stärker konturiert als in der Basisversion.

Ganz so dynamisch wie die Flachmänner aus der Oberliga geht der kölsche Kraftmeier in seiner markanten Zweifarbenlackierung zwar nicht zur Sache, doch ein drehfreudiger Motor, eine steile Drehmomentkurve, die erst bei 210 Nm gipfelt und ein knackig kurz abgestuftes Getriebe reichen allemal, um einen Kleinwagen zur Knallbüchse zu machen. Von 0 auf 100 sprintet der Fiesta Sport in gerade einmal 9,0 Sekunden und mit 201 km/h Spitze knackt er immerhin die 200er-Marke.

Der Fiesta ST ist noch kurvengieriger

Ein Cockpit zum Spaß haben: Von hier lässt sich der kleine Krallmacher gut bedienen.

Dummerweise macht der Fiesta Sport geradeaus mehr Vergnügen als in Kurven. Denn wer einen aufwändig veredelten Fiesta ST als Referenz für alle rasenden Kleinwagen anbietet, darf sich bei einem anderen Sportmodell nicht mit einer simplen Fahrwerkstieferlegung um zehn Millimeter begnügen. Zu laut wimmern sonst die Gummis auf den 16-Zoll-Felgen und zu häufig flackert die ESP-Leuchte, als dass der Kraftzwerg zur Asphaltfräse taugen würde. Da helfen auch die etwas stärker konturierten Sitze und das griffige Sportlenkrad wenig, ganz zu schweigen von den roten Nähten oder den Alu-Pedalen.

Spaß mit Vernunft gepaart

Dafür allerdings ist der feurige Dreizylinder eben nicht nur ein vergnügliches, sondern auch ein halbwegs vernünftiges Auto. Denn bei einem Preis von 18.700 Euro spart man gegenüber dem Fiesta ST schon beim Händler rund 1500 Euro. Und an der Tanke geht das munter weiter. Wo sich der Vierzylinder in der Rennsemmel schon auf dem Prüfstand 5,9 Liter gönnt, gibt sich die EcoBoost-Maschine mit 4,5 Litern zufrieden und stößt dabei nur 104 Gramm CO2 aus. Auch da sind aller guten Dinge drei. Bestellbar ist der Fiesta Sport ab sofort.

Autor: Thomas Geiger

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