Ford Ranger Wildtrak 3.2 TDCi: Fahrbericht
Kölner Welt-Pick-up

Endlich sieht man dem neuen Ford Ranger die Verwandtschaft mit F-150 und Co, den Cousins aus den USA, an. Mit welchen Eigenschaften der Welt-Pick-up der Kölner sonst noch glänzen kann, klärt der erste Fahrbericht.
Warum? Diese Frage musste sich bisher jeder stellen, der beim deutschen Ford-Partner einen Pick-up kaufen wollte. Warum sehen die US-Pick-ups der Marke mit dem blauen Oval so gut aus und der Ranger nicht? Geschichte. Denn der neue Ranger ist ein echter Hingucker. Bullig aber nicht zu fett, groß aber nicht enorm, auffällig aber nicht peinlich. Der Wagen wirkt, als wäre er mit einem Federstrich von vorne nach hinten durchgezeichnet worden. Im Gesicht sieht man die Anleihen bei F-150 und Co, den großen Cousins aus den USA. Der Rest wirkt muskulös und kraftvoll und trotzdem dynamisch. Highlights sind ganz klar der energische Blick und die von der Haube bis zum Ende der Ladefläche durchgehende, leicht ansteigende Linie, die der Karosse Form verleiht.
Preise: Das kostet der Ford Ranger

Ganz so imposant wie der F-150 (links) ist der neue Ranger zwar nicht. Aber man sieht endlich, dass sie miteinander verwandt sind.
Bild: Werk
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Auch in der zweiten Reihe sitzt es sich bequem. Hier wird es nur für Personen eng, die deutlich größer als 1,90 Meter sind.
Bild: Werk
170 km/h ist er schnell, der Welt-Pick-up der Kölner. Und fährt dabei sehr solide, auf der langen Geraden genauso wie in der Kurve. Kein Tänzeln, kein Wanken, nichts. Nicht mal, wenn man auf einer engen Landstraße mit eindeutig zu viel Geschwindigkeit in die Kurve geht. Die Hinterachse federt zwar staksiger als bei dem einen oder anderen Konkurrenten und der Ranger neigt bei hohen Tempi hinten zu leichtem Schwimmen. Viel davon machen aber die wunderbar direkte Lenkung und die wirklich gelungene Vorderachse wieder wett. Fast so leicht wie ein Pkw lässt sich der Ranger dirigieren, und das bei 5,30 Metern Länge. Letzte Herausforderung: Fahren im harten Gelände. Behände wie eine Gämse meistert der Ranger diese Aufgabe und klettert durch einen eng gesteckten Kurs in einem oberbayrischen Steinbruch, als ob es sein täglich Brot wäre.
Fazit
Gutaussehend und gut. Der neue Ford Ranger kann nicht nur optisch was, sondern auch praktisch. Hier und da gibt es ein paar Punkte Abzug, aber insgesamt ist der erste Eindruck mehr als positiv. Vor allem zwei Dinge kann der Welt-Pick-up besonders gut: ziehen wie ein Ochse und klettern wie eine Gämse.
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