Genfer Salon 2012: Die Sportler
— 07.03.2012
Die fetten Jahre 2.0
Wer unter 300 PS unter der Haube hat, darf hier nicht mitspielen! AC 378 GT Zagato, Lotus Exige S Roadster, Spano GTA oder Gumpert Apollo Enraged: Das sind die schonungslosen Krawallbrüder des 82. Autosalon in Genf.
Sie lieben es sportlich? Und exklusiv? Finden den schonungslos offenen
Lamborghini Aventador J dann aber doch peinlicher als Paris Hilton je sein könnte? Und denken, dass die
Ferrari F12 Berlinetta irgendwie zu sehr nach dem
California kommt? Pas de problème. Auf dem Genfer Autosalon finden sich auch dieses Jahr wieder jede Menge heiße Alternativen. Etwa der
Lotus Exige S Roadster. Mit dem herausnehmbaren Stoffdach der Elise speckt der schlanke Brite noch mal 60 bis 70 Kilo ab und verspricht angesichts der unverändert anliegenden 350 PS nie langweilig zu werden.
Video: Sportwagen Genf 2012
Leistung sticht!
Okay, wegen des fehlenden Riesenflügels am Heck und aus Rücksicht auf die Kapuze wird die Höchstgeschwindigkeit auf 224 km/h begrenzt – der Spaß auf kurvigen Landstraßen ist dafür aber nach oben offen. Im Läufe dieses Jahres startet die Auslieferung, einen Preis verrät
Lotus noch nicht.
Gumpert schon. Der nochmals verschärfte und auf 1175 Kilo abgespeckte
Apollo Enraged mit neuer Front und digitalem Display für den Fahrer kostet 785.400 Euro. Dafür gibt es einen auf drei Exemplare limitierten, straßenzugelassenen Flügeltürer, der nicht nur so aussieht, als fühlte er sich auch auf der Rennstrecke wohl.
Unwiderstehlich wie ein andalusischer Stier dank 8,3-Liter-V10 mit 820 PS: der knapp 700.000 Euro teure Spano GTA.
Im Heck der mattschwarzen Karosserie mit einem goldenen Zierstreifen links und einem roten rechts (wir erkennen die deutschen Farben, was Gumpert mit "pure German Speed" übersetzt) verbirgt sich ein 780 PS stärker V8 mit sequenziellem Siebengang-Getriebe, die dem Altenburger Flachmann ordentlich Beine machen sollen. Carbon-Keramik-Bremsen bringen die Fuhre sicher wieder zum Stehen, fette 20-Zoll-Räder halten den Kontakt zur Straße. Den verliert hoffentlich auch der
GTA Spano nie. Der spanische Extremsportler soll immerhin 99 mal gebaut werden und für 678.300 Euro seine Fans finden. Helfen könnte dabei der 8,3-Liter-V10, der sich direkt hinter dem Fahrer breit macht und stramme 820 PS an die Hinterräder schickt.
Reichlich Carbon soll das Gewicht auf 1350 Kilo begrenzen, was sich im Beipackzettel dann so liest: 0-100 km/h in 2,9 Sekunden, Spitze über 350 km/h, Verbrauch, ähhh, je nach Dosierung. Nicht ganz so dramatisch dürfte der leckere
AC 378 GT Zagato trinken. Unter dem von Zagato gezeichneten Sportdress rockt ein 6,2-Liter-V8 mit 434 PS. Über ein manuelles Sechsganggetriebe landet die Kraft an den Hinterrädern und schiebt den schicken Briten in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Die sonst auf Cobra-Nachbauten spezialisierten Engländer versprechen zudem, dass ihr 1420 Kilo schweres Coupé die Aufnahme in den 300-km/h-Club schafft. Der Preis dafür dürfte bei knapp 110.000 Euro liegen.
Kommentare zum Artikel (6)
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@alle vorredner:
mehr als zwei tonnen bei nem rennwagen?? klar, no nie nen renn-lkw gesehn ;)
2 Tonnen Autos können sportlich sein, aber mit weniger Gewicht können sie noch sportlicher bzw. noch schneller sein...
Rennwagen mit 2 tonnen omg hör auf dann ist es kein rennwagen ;) ... ich mein ein 2 tonnen auto kann auch sportlich sein :) wenn die ausstattung stimmt mehr nicht.
@Nicht auf der Überholspur sondern weit weit voraus,
Gewicht ist, in Sachen Sportlichkeit, das wichtigste...
Hast du jemals einen Rennwagen gesehen der 2 Tonnen wog?
Sag mal was labberst duuuuu^^ auch 2 tonnen autos können schnell um die kurve fahren bin mal nen 350er E klasse gefahren mit amg sportpacket mit 265 reifen hinten kannst du 50er kurven mit 90Km/h nehmen aber ps ist einfach krank so zu fahren.