Honda NSX: Autosalon Genf 2012

— 06.03.2012

Wiedergeburt des Honda NSX

Ein fernöstlicher Individualist ist zurück: der Honda NSX. In Genf wird das Konzept mit V6-Mittelmotor, Hybridsystem und Allradantrieb erstmals für den europäischen Markt vorgestellt.



Was in den USA Acura NSX heißt, feiert auf dem Autosalon Genf 2012 als Honda NSX für den europäischen Markt Premiere. Endlich wird das "H" dort stehen, wo in den Staaten ein spitzes "A" Haube und Heck des NSX ziert. Ansonsten sind beide NSX-Studien baugleich. 2015 soll der Verkauf starten und der V6-Benziner mit Sport-Hybridsystem inklusive Allradantrieb serienreif auf den deutschen Straßen zu sehen sein. Doch eins steht jetzt schon fest: Der neue Honda NSX wird Erinnerungen an seinen berühmten Vorgänger wecken, der vor mehr als 20 Jahren auf den Markt kam.

Genf 2012: Alle News zur Auto Show im großen Messe-Spezial

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Genfer Autosalon Vorschau 2012
Der 4,33 Meter lange und 1,90 Meter breite NSX wird sich mit gerade mal 1,16 Metern Höhe auf den Boden der Genfer Messehalle kauern. Der 3,7 Liter große V6-Benziner sitzt als Mittelmotor direkt im Nacken des Piloten. Seine Kraft leitet das Aggregat an die Hinterräder weiter. Unterstützt wird es von zwei Elektromotoren an den Vorderrädern. Bei Bedarf werden alle vier Räder angetrieben, zusätzlich können die Vorderräder einzeln beschleunigt und abgebremst werden. So sollen mit dem NSX besonders hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sein. Für noch mehr Temposteigerung des Leichtbau-Konzepts sorgt ein im Doppelkupplungsgetriebe integrierter E-Motor. Beim Fahrwerk setzt der NSX auf Mischbereifung. Vorne drehen sich 19 Zöller mit 255/35er Reifen, hinten kommen 275/30er Pneus auf 20 Zoll großen Felgen zum Einsatz. Wie der NSX auf der Rennstrecke performen könnte, zeigt ein offizieller Clip von Honda und Gran Turismo 5.

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Schon 1991 ein Individualist mit Kultstatus: Honda NSX.

Der NSX war schon 1991 so ziemlich das Schärfste, was die Japaner jemals auf Räder stellten. Aluminium-Aufbau, 274-PS-Mittelmotor und ein Styling mit italienischem Akzent. Dazu eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h, in 5,9 Sekunden ging's auf Tempo hundert. Kurz gesagt: Ein Ferrari für den Alltag, gepaart mit japanischer Zuverlässigkeit und der Gutmütigkeit eines hausfrauentauglichen Civic. Natürlich war auch die Ausstattung typisch japanisch, also komplett: Leder, Bose-System mit Tape-Laufwerk, Sechsgang-Getriebe – Anfang der Neunziger war das eine starke Ansage. Mittlerweile liegt die NSX-Präsentation mehr 20 Jahre zurück. Wenn die ersten Eindrücke vom Nachfolger nicht täuschen, hat sich das Warten gelohnt.

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