Honda NSX Roadster: Premiere in Hollywood

— 17.04.2012

Offener NSX im Kino

Zur Weltpremiere von "The Avengers" fuhr Robert Downey Jr. mit einem offenen Honda NSX über den roten Teppich. Der Roadster kommt auch in der Comic-Verfilmung vor.



In Hollywood feiert der Superheldenfilm "The Avengers" Weltpremiere. Neben Top-Schauspielern wie Robert Downey Jr., Samuel L. Jackson und Scarlett Johannson tritt dabei auch der Honda NSX auf – erstmalig als Roadster. Im Streifen gehört der offene NSX dem Playboy Tony Stark (Robert Downey Jr.), dem Alter-Ego der Comic-Figur Iron Man. Statt standardgemäß in einer Limousine gebracht zu werden, fuhr Downey Jr. selbst zur Weltpremiere in Los Angeles mit dem offenen Flitzer vor. Dahinter steckt eine Werbestrategie von Honda – die in den USA Acura heißen. Honda ist der automobile Hauptsponsor des Blockbusters. Außer dem NSX Roadster sind die Limousine Acura TL und das SUV Acura MDX auf der Leinwand zu sehen. Beide ganz im Stile der Superhelden: mattschwarz und mit aggressiven Spoilern. "The Avengers" ist eine Verfilmung der gleichnamigen Marvel-Comics. Darin kommen berühmte Charaktere wie der Hulk, Thor und Iron Man zusammen, um gemeinsam gegen das Böse zu kämpfen. Offizieller Filmstart ist der 4. Mai 2012.

Offener Spaß für vier: Gebrauchte Cabrios

Super-Sportler für Superhelden: Der Honda NSX Roadster im Film "The Avengers".

Ob der NSX Roadster jemals in Serie produziert wird oder nur Robert Downey Jr. vorbehalten bleibt, ist noch unklar. Technisch soll der Roadster auf dem in Ohio produzierten Coupé basieren. Der  NSX ist 4,33 Meter lang, 1,90 Meter breit und gerade mal 1,16 Meter hoch. Der 3,7 Liter große V6-Benziner sitzt als Mittelmotor direkt im Nacken des Piloten. Seine Kraft leitet das Aggregat an die Hinterräder weiter. Unterstützt wird es von zwei Elektromotoren an den Vorderrädern. Bei Bedarf werden alle vier Räder angetrieben, zusätzlich können die Vorderräder einzeln beschleunigt und abgebremst werden. So sollen mit dem NSX besonders hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sein. Für noch mehr Temposteigerung des Leichtbau-Konzepts sorgt ein im Doppelkupplungsgetriebe integrierter E-Motor. Beim Fahrwerk setzt der NSX auf Mischbereifung. Vorne drehen sich 19 Zöller mit 255/35er Reifen, hinten kommen 275/30er Pneus auf 20 Zoll großen Felgen zum Einsatz.

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Der NSX war schon 1991 so ziemlich das Schärfste, was die Japaner jemals auf Räder stellten. Aluminium-Aufbau, 274-PS-Mittelmotor und ein Styling mit italienischem Akzent. Dazu eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h, in 5,9 Sekunden ging's auf Tempo hundert. Kurz gesagt: Ein Ferrari für den Alltag, gepaart mit japanischer Zuverlässigkeit und der Gutmütigkeit eines hausfrauentauglichen Civic. Natürlich war auch die Ausstattung typisch japanisch, also komplett: Leder, Bose-System mit Tape-Laufwerk, Sechsgang-Getriebe – Anfang der Neunziger war das eine starke Ansage. Mittlerweile liegt die NSX-Präsentation mehr 20 Jahre zurück. Wenn die ersten Eindrücke vom Nachfolger nicht täuschen, hat sich das Warten gelohnt.

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