Sind die Hessen bessere Autofahrer als der Rest der Nation? Diesen Eindruck erweckt eine aktuelle Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) zu den Führerscheinprüfungen im Jahr 2012. Demnach schnitten die Hessen sowohl bei den praktischen als auch bei den theoretischen Führerscheinprüfungen deutlich besser ab als die Prüflingen in anderen Bundesländern. Insgesamt wurden 3.089.605 Prüfungen durchgeführt, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Im Bundesdurchschnitt fielen laut KBA 28,9 Prozent der Führerschein-Anwärter durch die theoretische Prüfung. Dabei war die Misserfolgsquote neben Hessen (23,6 Prozent) in Schleswig-Holstein (25,9 Prozent) und Niedersachsen (26,2 Prozent) am niedrigsten. Die meisten zukünftigen Autofahrer fielen bei der Theorie in den Bundesländern Sachsen-Anhalt (39,1 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (37,7 Prozent) und Sachsen (37,6 Prozent) durch.

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Bei der praktischen Prüfung zeigte sich ein ähnliches Bild. Bundesweit sagten die Prüfer bei 26 Prozent der Anwärter "nein". Am besten schnitten auch bei dieser Disziplin die Hessen ab: Nur 20,6 Prozent schafften es nicht. Ebenfalls gut: Baden-Württemberg (22,3 Prozent) und Schleswig-Holstein (22,8 Prozent). Sehr viel höher lagen die Quoten in Hamburg (39,3 Prozent), Sachsen-Anhalt (35,5 Prozent) und Bremen (35,4 Prozent).