Kia Ray EV: Autosalon Paris 2012
— 27.09.2012Elektro-Kiste für Korea
Kia stellt mit dem Ray EV sein erstes Elektroauto in Serie vor. Bestimmt ist es nur für den Heimatmarkt. Leider, denn die kantige Kiste beweist durchaus Qualitäten für den weltweiten Einsatz.
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Der 68 PS starke Elektromotor des Kia Ray EV treibt die Vorderräder an und wird von einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly) mit Energie versorgt. Der sitzt unter den Rücksitzen und kostet deshalb keine Ladekapizität. Zwar ist der Stromer mit fast 1,2 Tonnen kein Leichtgewicht, er soll aber dank des hohen Drehmomentes von 167 Newtometer trotzdem nicht zum Verkehrshindernis mutieren. Den Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer schafft der Ray EV in 15,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern. Die Kraft überträgt ein Automatikgetriebe. Der Akku lässt sich an einer 220-Volt-Haushaltssteckdose innerhalb von sechs Stunden wieder aufladen, im Schnelllademodus verkürzt sich die Ladezeit auf 25 Minuten. Kia verspricht 139 Kilometer maximale Reichweite. Dazu sollen auch die extrem glatten Oberflächen der 14-Zoll-Leichtmetallfelgen beitragen.
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Im Cockpit informiert die Instrumenteneinheit über Betriebsdaten des Elektromotors, den Ladezustand der Batterie und die Restreichweite. Das serienmäßige Navi ist speziell für Elektroautos konzipiert. Es verfügt über ein 7-Zoll-Display und liefert wichtige Informationen über die nächste Lade- oder Schnellladestation. Die aktuelle Reichweite wird auf dem Bildschirm durch eine kreisförmige Markierung dargestellt. Alle Fahrziele in diesem Kreis können ohne Nachladen des Akkus erreicht werden. Wie alle E-Autos fährt der Ray EV fast geräuschlos. Um Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden, hat Kia den Stromer mit einem "Virtual Engine Sound System" ausgestattet: Bei Geschwindigkeiten unter 20 Stundenkilometern und wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird ertönt ein künstlicher Motorsound, der aus den Geräuschen eines Benziners zusammen gemixt wurde.
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