Kia Ray EV: Vorstellung — 23.12.2011

Elektro-Kiste für Korea

Kia stellt mit dem Ray EV sein erstes Elektroauto in Serie vor. Bestimmt ist es nur für den Heimatmarkt. Leider, denn die kantige Kiste beweist durchaus Qualitäten für den weltweiten Einsatz.

Kia Ray – da klingelt doch was! Auf der Chicago Auto Show 2010 hatten die Koreaner eine Hybridstudie gezeigt, die wirklich spektakulär daher kam. Jetzt stellt Kia wieder ein Fahrzeug mit Namen Ray vor, und das hat rein gar nichts zu tun mit der futuristischen Limousine aus Chicago. Denn der Ray EV ist ein kastiges CUV (City Utility Vehicle) für den emissionsfreien Einsatz in der Innenstadt. Die Form der 3,60 Meter kurzen und 1,70 Meter hohen Kiste erinnert an einen Schuhkarton, hier regiert eindeutig der Nutzwert. Dafür ist der Ray EV das erste Elektroauto von Kia, das in Serie produziert wird. Leider nur für den Heimatmarkt, ein Export ist bisher nicht geplant.

Überblick: Alle News und Tests zu Kia

Schuhkarton auf Rädern: Hier wird der Platz optimal genutzt auf 3,60 Metern Länge.

Der 68 PS starke Elektromotor des Kia Ray EV treibt die Vorderräder an und wird von einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly) mit Energie versorgt. Der sitzt unter den Rücksitzen und kostet deshalb keine Ladekapizität. Zwar ist der Stromer mit fast 1,2 Tonnen kein Leichtgewicht, er soll aber dank des hohen Drehmomentes von 167 Newtometer trotzdem nicht zum Verkehrshindernis mutieren. Den Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer schafft der Ray EV in 15,9 Sekunden, die Höchst­geschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern. Die Kraft überträgt ein Automatikgetriebe. Der Akku lässt sich an einer 220-Volt-Haushaltssteckdose innerhalb von sechs Stunden wieder aufladen, im Schnelllademodus verkürzt sich die Ladezeit auf 25 Minuten. Kia verspricht 139 Kilometer maximale Reichweite. Dazu sollen auch die extrem glatten Oberflächen der 14-Zoll-Leichtmetallfelgen beitragen.

Noch mehr Öko-Autos: Zum autobild.de Greencars-Channel

Das Navi mit 7-Zoll-Display verfügt über spezielle Funktionen für Elektromobile.

Im Cockpit informiert die Instrumenteneinheit den Fahrer über Betriebsdaten des Elektromotors, den Ladezustand der Batterie und die Restreichweite. Das serienmäßige Navi ist speziell für Elektroautos konzipiert. Es verfügt über ein 7-Zoll-Display und liefert wichtige Informationen über die nächste Lade- oder Schnellladestation. Die aktuelle Reichweite wird auf dem Bildschirm durch eine kreisförmige Markierung dargestellt. Alle Fahrziele in diesem Kreis können ohne Nachladen des Akkus erreicht werden. Wie alle E-Autos fährt der Ray EV fast geräuschlos. Um Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden, hat Kia den Stromer mit einem "Virtual Engine Sound System" ausgestattet: Bei Geschwindigkeiten unter 20 Stundenkilometern und wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird ertönt ein künstlicher Motorsound, der aus den Geräuschen eines Benziners zusammen gemixt wurde.

Social Media

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Mehr zum Thema

3,0 Sterne, 16 Bewertungen

208/Ibiza/Fiesta/Rio: Test

Die fantastischen vier

Es wird ernst für den Peugeot-Hoffnungsschimmer 208. Kann der Kleinwagen gegen die etablierten Konkurrenten Ford Fiesta und Seat Ibiza sowie den aufstrebenden Kia Rio aus Korea bestehen?

Peugeot 208 im Vergleich
6,0 Sterne, 4 Bewertungen

Kia K9: Foto-Update

Kia zeigt sein Flaggschiff

Kia hat neue offizielle Bilder seiner neuen Luxuslimousine K9 mit Heckantrieb veröffentlicht. Das koreanische Flaggschiff erinnert stark an die europäische Konkurrenz.

Neue Fotos vom Kia K9
2,0 Sterne, 7 Bewertungen

Up/Cuore/Panda/Picanto/Agila/Aygo: Vergleich

Sechs and the City

Das beste Rezept gegen Parkplatznot und Spritpreis-Ärger sind Kleinstwagen. Ein Vergleich zwischen Daihatsu Cuore, Fiat Panda, Kia Picanto, Opel Agila, Toyota Aygo und VW Up.

Sechs Kleine im Vergleich

Kommentare zum Artikel (6)

Erstellt

Inhalt

Funktion

Wolfgang
26.12.2011, 12:16Uhr

Kia will auch ei hässliches Auto bauen.

Gregor
25.12.2011, 22:43Uhr

Ja ! Insbesondere wie bei "Menschen" wie 1000Kubik.

SUNNY1
24.12.2011, 15:20Uhr

@Longinus - Erstaunlich was ein einziger Satz so alles über seinen Verfasser aussagen kann! :)

GeorgK
24.12.2011, 14:42Uhr

Logisch. Bei so einem Stadtfahrzeug bringen die "extrem glatten Oberflächen der 14-Zoll-Leichtmetallfelgen" sicher eine Reichweitenverlängerung von 10-20%.

1000Kubik
24.12.2011, 12:17Uhr

@Longinus: wir gehen lieber in einer Audi Premium Kiste nobel zu Grunde!

Seite 1 2

Kommentar verfassen

Hinweis: Die mit einem Sternchen* versehenden Felder sind Pflichtfelder
Anzeige

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Neuwagen

Porsche 911

Neuwagen deutlich
unter Listenpreis

Porsche 911 Neuwagen-Angebote

Gebrauchtwagen

Kia Gebrauchtwagen-Angebote

Kia

Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen.

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige