Lada hat bei der Moscow Offroad-Show eine hochgebockte Version des neuen Vesta gezeigt. Hier gibt's die Infos zum sportlich-feschen Crossover.
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Maike Schade
Fesch: Mit dem Vesta Cross macht Lada zumindest optisch einen gewaltigen Sprung.
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Das ist ein Lada?! Die Russen haben bei der Moscow Offroad-Show das Vesta Cross Concept enthüllt, und der Crossover kann sich wirklich sehen lassen. Geradezu modern und sportlich kommt die hochgebockte Variante der 2014 vorgestellten Limousine Vesta daher – zumindest optisch hat Lada damit einen gewaltigen Sprung ins automobile Heute gemacht. Der Plan, endlich das schlechte Image (veraltete Technik, biederes Design, fehlende Sicherheitsstandards) loszuwerden, könnte also gelingen.
Tubeninstrumente, Monitor: Auch innen hat sich einiges getan.
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Das deutete schon die Limousinen-Variante des Vesta an, die die Russen für die nun gezeigten Crossvariante hochgelegt und mit Plastik beplankt haben. Die Schnauze ist markant und selbstbewusst nach oben gereckt, und die mutig gezeichneten X-förmigen Falze in der Seite zitieren die Form des Kühlergrills. Dazu Alu, Spoiler und Unterbodenschutz – der crosse Vesta wirkt abenteuerlustig und sportlich. Ob der stylische Geländegänger tatsächlich gebaut wird, steht aber nach Aussage von Bo Inge Andersson, Chef von Lada-Mutter Avtovaz, noch nicht fest. Laut "Wordcarfans" bescheinigte er dem Vesta Cross aber zumindest eine "Chance". Uns erscheint die ziemlich groß, schließlich will Lieblingsgegner Dacia auch ein Mini-SUV bringen. Und ein Crossover könnte, gefragt wie solche Autos sind, das Geschäft ziemlich ankurbeln.
Fest steht aber, dass die Limousine gebaut wird und voraussichtlich 2016 an den Start geht – und zwar mit Frontairbags, beheizbaren Sitzen, elektrischen Außenspiegeln, Lichtautomatik und Regensensor sowie ABS. Alles neu bei Lada. Kosten soll die Russen-Limo unter 10.000 Euro, das ist eine echte Kampfansage an den Dacia Logan. Der ist übrigens ein Brüderchen: Beide basieren auf der "B-Plattform" von Renault-Nissan, die unter anderem auch unter Nissan Juke und Micra steckt.
Neuwagen bis 10.000 Euro
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Viele Normalverdiener interessieren sich für Autos, die auch neu unter 10.000 Euro kosten. AUTO BILD zeigt die günstigsten Neuwagen auf dem deutschen Markt (Stand: November 2019).
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... hat er dann nicht an Bord. Dafür aber ESC, ABS mit EBV, Reifendruck-Kontrollsystem, Bordcomputer, Zentralverriegelung sowie eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne.
9990 Euro:Ford Ka+. Die dritte Generation des Ka läuft in Indien vom Band und ist in Deutschland seit Herbst 2016 auf dem Markt. Der Ka+ fährt mit vier Türen plus Heckklappe vor. Im Vergleich zum Vorgänger hat er deutlich an Größe gewonnen.
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9940 Euro:Citroën C1 Dreitürer. Für diese Summe gibt es die Basisversion "Start" inklusive ABS, ESP, Airbags, Tagfahrlicht und Reifenreparaturkit. Das Ausstattungsniveau "Live" ...
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... 172 km/h Spitze beschleunigt (Herstellerangabe). Sechs Airbags, Berganfahrhilfe, Bremsassistent, Stabilitäts- und Traktionskontrolle gehören zur Serienausstattung. 700 Euro mehr kostet die nächste Ausstattung namens Basis.
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6990 Euro:Dacia Sandero. Die rumänische Renault-Tochter Dacia bietet viel Auto zum Mini-Preis. Bis 10.000 Euro stehen vier verschiedene Modelle des Sandero auf der Preisliste: Wer sich für den 75 PS starken 1,2-Liter-Benziner entscheidet, der kann ...
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... zwischen den Ausstattungsvarianten "Access" (6990 Euro), "Essential" (8100 Euro) und "Comfort" (9300 Euro) wählen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Für den hochgelegten Crossover-Bruder Dacia Sandero Stepway werden in der Variante "Essential" 9100 Euro fällig.
Und noch ein Billigauto für Experimentierfreudige: Den Elektroflitzer Renault Twizy gibt es für 6950 Euro (plus mindestens 50 Euro monatlicher Batteriemiete). Denn es gilt: Um umweltfreundlich im Verkehr mitzuschwimmen, ist nicht unbedingt viel Geld nötig. Genug Mut und eine dicke Jacke reichen aus, ...
Bild: Aleksander Perkovic / AUTO BILD
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... denn der Twizy fällt sogar in der 18-PS-Version ins Budget. Komfort ist in dem kleinen Elektro-Renault zwar nur rudimentär vorhanden, dafür gibt es umso mehr Fahrspaß. In den Genuss der Umweltprämie für E-Autos kommt der Twizy nicht, da er in Deutschland als Quad eingestuft ist.