Lexus LC 500 (Detroit 2016): Vorstellung

Lexus LC 500 (Detroit 2016): Vorstellung

— 12.01.2016

Der schärfste Lexus seit dem LF-A

Vier Jahre nach der Studie LF-LC zeigt Lexus den serienreifen LC 500. Optisch hat sich zum Glück nicht viel getan. Unter der langen Haube arbeitet jetzt ein Fünfliter-V8.

Auf der Detroit Auto Show 2012 hat Lexus vor vier Jahren mit dem LF-LC ein scharf geschnittenes Sportcoupé mit Hybridantrieb präsentiert. Jetzt ist die Studie serienreif und hört auf den Namen LC 500. Den Hybridantrieb des LF-LC gibt es (vorerst) nicht, dafür arbeitet ein klassischer V8-Sauger mit fünf Litern Hubraum im Bug des LC 500. Optisch hat sich im Vergleich zur Studie nicht viel getan – zum Glück!

Die Highlights der Detroit Auto Show (NAIAS 2016)

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Video: Lexus LC 500 (Detroit 2016)

Sportcoupé mit V8 Motor

Eines der Hauptziele bei der Entwicklung war es, designtechnisch so viel wie möglich vom LF-LC zu übernehmen. Das ist gelungen. Der LC 500 ist ein 2+2-Sitzer mit Coupé-Proportionen: lange Haube, nach hinten versetzte Fahrgastzelle und kurzes Heck. Der bereits von aktuellen Lexus-Modellen bekannte Kühlergrill wird von L-förmigen-Tagfahrlichtern und LED-Scheinwerfern eingerahmt. Die 21-Zoll-Schmiedefelgen sind genauso optional erhältlich wie ein Carbondach. Serienmäßig rollt der LC 500 auf 20-Zöllern.

Das Interieur erinnert an den Supersportler LF-A

Das Infotainment-System wird im Lexus LC 500 komplett überarbeitet. Edle Materialien gehören zum guten Ton.

Die Sitzposition im mit Leder und Alcantara ausgeschlagenen Innenraum wurde besonders nah an den Fahrzeugschwerpunkt verlegt, um dem Fahrer das bestmögliche Gefühl über den LC 500 zu geben. Zusätzlich hält ein neuentwickeltes Infotainmentsystem namens Lexus Multimedia Package Einzug in das Coupé. Für die nötige Sicherheit sorgen zahlreiche Sicherheits- und Assistenzssyteme im LC 500. Die sind bei einer Leistung von 473 PS aus dem Fünfliter-V8 auch nötig. Den hochdrehenden Saugmotor kennen wir bereits aus den Kollegen RC-F und GS-F. Ein Novum ist die komplett neu entwickelte Zehngang-Automatik, die die 527 Nm Drehmoment ausschließlich an die Hinterräder abgibt. Die Schaltzeiten des Automaten sollen dank enger Staffelung fast auf Augenhöhe mit denen eines Doppelkupplungsgetriebes liegen. So stürmt der LC 500 in weniger als 4,5 Sekunden auf Tempo 100. Aber das 4,76 Meter lange Coupé soll auch Kurven können. Denn, Motor und Getriebe wurden möglichst weit hinten und gleichzeitig so tief wie möglich eingebaut. Durch den niedrigeren Schwerpunkt und die Gewichtsverteilung von 52/48 (vorne/hinten) soll sich der Lexus LC 500 besonders ausgewogen fahren. Wann genau wir das herausfinden können, verrät Lexus ebenso wenig wie einen Preis.

Lexus LC 500 (Detroit 2016): Vorstellung

Autor: Jan Götze

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