Licht-Test

— 19.02.2013

Lohnt sich teures Hightech-Licht?

Im Winter ist Licht besonders wichtig. Doch welches Lichtsystem macht die Nacht am besten zum Tag? AUTO BILD hat verschiedene Lichtsysteme von zehn neuen Autos in der Praxis getestet.



Klar, Autobeleuchtung kann man wissenschaftlich testen. In einem Lichtkanal zum Beispiel. Das Ergebnis ist dann meist ein umfangreiches Tabellenwerk mit sehr technischen Ergebnissen zur Lichtverteilung, Reichweite und Streustrahlen. Ingenieure mag das Fachchinesisch über Lumen, Lux und Kelvin glücklich machen. Doch was hat der normale Autofahrer davon? Außer komplexen Messgrößen, erhoben unter perfekten Bedingungen in einer Halle, nicht viel. Derartige Laborergebnisse schaffen zwar Vergleichbarkeit, aber wie viel Licht ein Auto wirklich auf die Fahrbahn wirft und wie weit es in der Praxis reicht, bleibt buchstäblich im Dunkeln.

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Erhellende Erkenntnisse dagegen bringt ein echter Praxistest in freier Wildbahn. Denn Licht in der Theorie messen oder es auf einer finsteren Landstraße während der Fahrt erleben, sind verschiedene Dinge. Hier lässt sich nicht nur die Scheinwerfer-Leistung eines stehenden Autos beurteilen, sondern auch die dynamische. Zittert der Lichtkegel bei der Fahrt über Kopfsteinpflaster? Wie gut leuchtet das Kurvenlicht in eine Biegung? Blendet der Fernlichtassistent schnell genug ab? Oder strahlt das Auto mit voller Kraft in den Gegenverkehr? Diese und weitere Fragen beantwortet AUTO BILD in einem umfangreichen Scheinwerfertest mit zehn Kandidaten. Dabei sind alle modernen Beleuchtungstypen vertreten: vom noch weit verbreiteten Halogenlicht über Xenonscheinwerfer bis hin zu ultramodernen Voll-LED-Systemen. Diese sind nicht mehr nur allein in Oberklasse-Modellen wie Audi A7, BMW 6er und Mercedes CLS erhältlich, sondern im neuen Seat Leon erstmals auch in der Kompaktklasse.

Vorschau: Neue Autos auf dem Genfer Autosalon

Getestet wurden sowohl die Ausleuchtung der Straße als auch die Wirkung auf den Gegenverkehr.

Viele Lichtexperten gehen davon aus, dass LED-Scheinwerfer die Xenontechnik Stück für Stück ablösen. Im Günstig- und Kleinwagensegment wird dagegen die Halogenbirne weiter Bestand haben. Biluxbirnen sind indes von den Straßen verschwunden und leuchten nur noch aus Oldtimer-Lampen. Gut so, denn beim Vergleich mit modernen Autos zeigte der mitgetestete und rund 70 Jahre alte Mercedes 170 V Universal eindrucksvoll, welche Fortschritte das Autolicht gemacht hat. Seine Sechs-Volt-Glühbirnchen funzeln nur müde herum und leuchten gerade mal ein paar Meter vor dem Kühler aus.

Oben in der Bildergalerie: Die Ergebnisse des Tests!

Nicht allein Ausleuchtung von Abblend- und Fernscheinwerfern, Kurvenlicht und die Funktionalität des Fernlichtassistenten – falls vorhanden – wurden bewertet, sondern auch Lampen-Design, Tagfahrlicht sowie die Auffälligkeit der Bremsleuchten bei voller Verzögerung im ABS-Bereich. Dazu kommt noch ein genauer Blick in den Innenraum. Auch hier haben wir alle Lichtfunktionen geprüft und beurteilt.

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