Maserati-SUV (2013): Vorschau
Maserati wagt sich ins Gelände

2013 bringt Maserati einen großen, sportlich-eleganten Crossover auf Basis des Jeep Grand Cherokee. Er ist made in Detroit und kommt wahlweise mit Ferrari-V8, Pentastar-V6 oder mit 3,0-Liter-V6-Diesel VM.
- Georg Kacher
Es gab und gibt sie, diese Exoten-SUVs mit den Mehrmarken-Genen. Wir erinnern uns an den Monteverdi Safari mit IHC-Scout-Unterbau, an die Lagonda-SUV-Studie auf Basis des Mercedes GL, an den Jerrari des Milliardärs Bill Harrah, der sich einen Jeep Grand Wagoneer mit Ferrari-V12 und 365er-Schnauze bauen ließ. Auch Maserati war mehrmals ganz dicht dran am Thema Geländewagen. Der Russe Andrej Trofimchuk schuf 2007 ein Einzelstück namens Kuba, das in Modena allerdings auf wenig Gegenliebe stieß. Giorgetto Giugiaro entwarf den Kubang, der als Maserati GT Wagon auf der Detroit Show 2003 den Markt ausloten sollte. Doch erst Sergio Marchionne wagte den Durchbruch und machte SUV-Nägel mit Köpfen.
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Auch in Bezug auf Aufhängung, Antrieb und Ausstattung will Maserati eine unverwechselbare Alleinstellung durchsetzen. So soll zum Beispiel der Pentastar-V6 für Maserati völlig neu ausgelegt und aufgebaut werden. Aufladung gehört dabei ebenso zum guten Ton wie ein schaltbarer Ansaugtrakt, eine Klappenauspuffanlage und eine speziell abgestimmte Elektronik. Das drehmoment- und verbrauchsoptimierte 3,0-Liter-Aggregat wird in der ersten Ausbaustufe mindestens 300 PS leisten. Der V8 dagegen kommt auch für das SUV aus dem Ferrari-Baukasten. Angedacht ist ein relativ leichter und kompakter 3,9-Liter-Motor, der – doppelt aufgeladen und direkteinspritzend – mit 400 PS fast so stark wäre wie der trunksüchtige 6,1-Liter-V8 aus den SRT8-Modellen von Chrysler/Jeep/Dodge. Für Europa besonders wichtig ist die von VM zugelieferte Dieselvariante, die aus 3,0 Liter Hubraum 275 PS herausholen soll. Als Kraftübertragung ist die ZF-Achtstufenautomatik prädestiniert. Der permanente Allradantrieb stammt zwar von Jeep, doch die Brembo-Bremsen sprechen ebenso italienisch wie das Stabilitätsprogramm und die optionale elektronische Dämpfereinstellung.
Mehr zum neuen großen Maserati und weitere SUV-Neuheiten finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel gibt es in AUTO BILD ALLRAD 2/2011.
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