Mercedes-AMG R50 (2018): Vorschau und Motor

Mercedes-AMG R50 Teaser

Mercedes-AMG Project One (2018): Vorschau und Name

— 10.01.2017

Über 1000 PS im AMG-Hypercar

Mercedes-AMG verrät den Namen seines neuen Hypercar und neue Details zum Motor. Dazu gibt es ein neues Teaserfoto!

Das neue Mercedes-AMG Hypercar heißt Project One! Bisher war der Konkurrent für Ferrari LaFerrari, Porsche 918 Spyder und McLaren P1 unter dem Namen R50 bekannt. Jetzt verrät Mercedes-AMG den neuen Namen offiziell auf der Homepage.
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Außerdem bestätigt Affalterbach, dass der Hybrid-Antrieb aus dem aktuellen Formel-1-Auto im kommenden Hypersportwagen eingesetzt wird. Auf dem offiziellen Teaserfoto verspricht Mercedes-AMG mehr als 1000 PS für das Project One. Bereits vorab kursierten Gerüchte, dass das Project One ein Leistungsgewicht von eins zu eins haben soll, genau wie der Koenigsegg One:1.

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Über 1000 PS sind sicher

Auf der CES 2017 zeigte Mercedes zur Begrüßung diese Silhouette des AMG Project One.

Bisher wurde von rund 1300 PS bei rund 1300 Kilogramm Leergewicht ausgegangen. Wie stark das Project One am Ende sein wird, bleibt abzuwarten. Über 1000 PS sind aber so oder so eine ordentliche Ansage. Um die beeindruckende Leistung zusammenzutrommeln, bemühen die AMG-Strategen nicht nur einen, sondern tatsächlich gleich vier Motoren. Der aus der Formel 1 bekannte dreifach aufgeladene 1,6-Liter-V6 soll in Verbindung mit der neuen Hochvoltarchitektur über 1000 PS an alle vier Räder verteilen. Für den Löwenanteil am Powerplay sind die drei E-Motoren zuständig. Die elektrisch angetriebenen Vorderräder machen die geflügelte Carbon-Flunder außerdem zum 4x4-Boliden. Die Hinterradlenkung und ein Aktivfahrwerk, das jedes Rad einzeln ansteuern kann, sollen als weitere Dynamikschmankerl für eine atemberaubende Straßenlage auf Rennsportniveau sorgen.

Flügeltüren wie beim Ur-SL von 1954

Bei der Beschleunigung setzen die Reifen ohnehin allen die (fast) gleichen Limits, trotz des Allradantriebs geht es auf Tempo 100 kaum schneller als in 2,5 Sekunden. Wie Ferrari und McLaren verwendet auch AMG ein ebenso stabiles wie leichtes Monocoque aus Carbon, spendiert zusätzlich eine aktive Aerodynamik – das vielfältig verstellbare Luftleitwerk wirkt entweder bremsend oder erhöht den Anpressdruck in schnellen Kurven. Herausragendes Designelement und Markenzeichen des Project One werden die grazilen Flügeltüren im Stil des Ur-SL von 1954 sein.

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Mercedes-AMG R50 Illustration Mercedes SL Illustration Mercedes GLB Illustration

Der Project One erinnert an den CLK-GTR

So stellt sich unser Zeichner den Mercedes-AMG Project One vor. Der Spoiler wird es so nicht in die Serie schaffen.

Zur Optik lässt sich noch nicht viel sagen. Das neue Teaserfoto zeigt das massive Heck des Project One. Zu sehen sind jede Menge Luftein- und auslässe und eine Dachhutze. Die Kotflügel sind extrabreit und die Heckansicht erinnert entfernt an den legendären CLK-GTR, den indirekten Vorgänger des Project One. Eine Kleinserie zum siebenstelligen Preis ist schon genehmigt, und laut Mercedes-AMG sind die Bestellbücher gut gefüllt. Nach aktueller Auftragslage ist das Project One fast ausverkauft. Premiere für das Mercedes-AMG Project One ist bereits auf der IAA 2017.

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Mercedes-AMG R50 Illustration Lamborghini Vitola Illustration

Autoren: Georg Kacher, Jan Götze

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