Mercedes Concept A: Vorstellung

Mercedes Concept A (2011) Mercedes Concept A (2011)

Mercedes Concept A: Vorstellung

— 07.04.2011

Kompakter Pulsgeber

Die A-Klasse als Edel-Coupé? In Shanghai zeigt Mercedes mit dem Concept A, wie das gehen soll. Mit zwei Türen, edler Optik und ganz viel neuer Technik unter dem silberglänzenden Blech.

Es hat sich bereits angedeutet: Die künftige Mercedes A-Klasse wird alles andere als schnöde Kompaktwagen-Kost. Auf der Shanghai Auto Show (21. bis 28. April) zeigen uns die Stuttgarter die nächste Evolutionsstufe mit dem Concept A: Ein Dreitürer scharf wie Chili, zusätzlich gewürzt mit zahlreichen technischen Feinheiten, die auf potenzielle Kunden wie eine Aromatherapie wirken dürfte. Doch zuerst beeindruckt der künftige Baby-Benz mit seiner Optik: Lange Haube, flache Silhouette und schlanke Scheibengrafik sorgen für ein schlüssiges Design, das von der Kastenform der alten A-Klasse so weit weg ist wie Shanghai von Stuttgart. Das erinnert absichtlich an die Studie F 800 Style. Das Spiel mit Flächen und Kanten wird hier weiter gesponnen, in der Seitenansicht sorgen drei Linien für Dynamik.

Überblick: Alle News und Tests zur Mercedes A-Klasse

Video: Mercedes-Benz Concept A

Revolution des Sterns

Besonders die Front des Concept A hat es in sich: Der Stern als Markenlogo scheint von einem Sternenhimmel umgeben. Denn wo sonst Löcher oder Lamellen sitzen, besteht der Grill aus zahlreichen silbermetallischen Sechsecken auf schwarzen Säulen. Dieses Thema findet sich wieder im Design der Felgen und am Heck. Nett, aber unrealistisch für die Serie. Selbst die Scheinwerfer nehmen das Motiv mit 90 Glasfaserelementen mit Aluminiumhülsen beim Tagfahrlicht auf. Und innen geht die Designshow weiter: Blickfang im Interieur des Concept A ist die Instrumententafel, die die Form einer Flugzeugtragfläche besitzt und mit einer transluzenten, dehnbaren Textilie bespannt ist. Alles soll irgendwie an einen modernen Jet erinnern. Das gilt für die Luftdüsen in der Instrumententafel ebenso wie für die Anzeigen im Kombi-Instrument. Die zentrale Bedieneinheit ist als Flightpanel mit einem Schalthebel in Form eines "Schubumkehrhebels" gestaltet.

Alle News und Tests zu Mercedes

Flieger, grüß mir die Sonne: Das Interieur soll an moderne Flugzeug-Cockpits erinnern.

Dazu hat Mercedes ein Smartphone in das Bedienkonzept integriert, dessen Funktionen sich über das Comand Online-System steuern lassen. Und auch bei den Bildschirmelementen haut Mercedes richtig auf die Pauke: Wachsende Glaselemente in der Farbe Magenta sollen dreidimensionlae Naviagtionsebenen abbilden. Neben soviel High-Tech hat das Concept A aber auch Technik an Bord, die schon sehr bald in die Serie Einzug hält: Unter der Haube sitzt ein neuer Vierzylinder-Turbobenziner, die Gänge sortiert ein Doppelkupplungsgetriebe und eine radargestützte Kollisionswarnung erhöht die Sicherheit. In Concept A leistet der Zweiliter-Benziner 210 PS und wird quer verbaut und soll dank Direkteinspritzung und Turboaufladung sehr sparsam zu Sache gehen. Neu ist auch die radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten: Das Assistenzsystem warnt den unaufmerksamen Fahrer optisch und akustisch und bereitet den Bremsassistenten auf eine Bremsung vor. Betätigt der Fahrer das Bremspedal betätigt mit Nachdruck, wird ein punktgenauer Stop eingeleitet.


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