Neue Autos bis 2014

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Neue Autos bis 2014

— 19.11.2010

Deutsche Marken stark wie nie

Die deutschen Hersteller drehen in Zukunft richtig auf, die Autowelt wird so bunt wie nie. Vom Kleinstwagen bis zum Luxus-SUV, vom Dreizylinder bis zum Elektro-Boliden – es bleibt keine Nische unbesetzt.

Gründe für Premierenfeiern hatten Audi-Händler nicht zu knapp. In diesem Jahr stellten sie den A8 vor, den A7 und den A1, in wenigen Wochen folgt der A6. Doch das ist erst der Auftakt für eine Reihe von Neuheiten, die bevorzugt in vielversprechende Nischen starten. Gutes Beispiel für diese Denke ist der kleine Kraxler Q1, mit dessen Marktstart wir 2013 rechnen. Um sich vom VW Polo SUV und vom Q3 (kommt 2011) abzugrenzen, wird Audi den Q1 als 2+2-sitzigen Dreitürer anbieten. Pikant wird es unter dem Blech: Dort findet sich neben der 4x4-fähigen Architektur vieles von der Technik des neuen Suzuki SX4 (mit den Japanern ist Audi ja über Konzernmutter VW verbandelt).
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Auf strenge Diät gesetzt: Der Q7 könnte in der nächsten Generation bis zu 500 Kilo verlieren.

100 Prozent Audi sollen jedoch dort anzutreffen sein, wo es der Kunde spüren kann – also bei Motoren und Getrieben, beim Fahrwerk und dessen agiler Abstimmung sowie bei der Innenausstattung. Denn zu Audi-Preisen kann der Q1 nur verkauft werden, wenn dessen erlebbare Qualitäten keine Diskussion auslösen. Auch am anderen Ende der SUV-Range tut sich was: 2014 wird der Q7 einem Nachfolger weichen, der die schiere Größe des aktuellen Big Mac mit weniger Länge und Höhe vergessen macht. Bei Nutzung der heutigen Plattform könnte der kommende Q7 bis zu 250 Kilo abspecken. Bis zu 500 Kilo Mindergewicht würde allerdings den Schritt zum moderneren Modularen Längs-Baukasten (MLB) in Kombination mit Alu-Leichtbau wie beim A8 ermöglichen. Wie bisher soll es – bei gewachsenem Radstand – bis zu sieben Sitze geben.

Überblick: Alle News und Tests zum Audi A3

Serienmäßig sparsam: Der neue A3 kommt mit Start-Stop-System und Rekuperation.

2012 läutet der prägnanter gezeichnete Dreitürer die Ära des neuen A3 ein. Start-Stopp-System, Schaltanzeige, Rekuperation, Pufferbatterie für Klimatisierung auch bei Motorstillstand und elektrisch angetriebene Nebenaggregate sind serienmäßige Spar-Technologien auch bei den A3-Varianten, die 2013 Premiere haben: der neue A3 Sportback und – wichtig für den US-Markt – eine viertürige Limousine. Das A3 Cabrio, gefälliger als der pummelige Open-Air-A3 dieser Tage, startet 2014. Dann wird auch der Mittelmotor-Racer R5 in die Lücke zwischen dem TT und dem R8 stoßen. Coupé und Stoffdach-Spyder sind angedacht, ein quattro-Antrieb mit hecklastiger Momentenverteilung für bis zu 300 PS garantiert Dynamik. Als quattro kommt Ende 2014 natürlich (wahlweise) auch der nächste A4, der durch erhöhten Alu-Anteil gegenüber heute bis zu 150 Kilo abspecken soll.

Mehrere Hybrid-Spielarten und sogar eine Freilauf-Funktion sind eingeplant, um den A4 zum effizientesten Auto seiner Klasse zu machen. Noch erheblich sparsamer werden allerdings zwei andere Audi sein: Mit dem A2 e-tron kommt 2013 die Elektro-Ausgabe des Hochdach-Minis zu den Händlern, der an den damals unverstandenen Ur-A2 (1999 bis 2005 gebaut) anknüpft. 2014 dann gibt es das Raumwunder auch mit konventionellem Antrieb. Sehr viel kleiner fällt der angekündigte Leichtbau-Dreitürer für die Stadt aus. Dank Knauser-Dreizylindern soll der A Null nur rund drei Liter verbrauchen. Wann er kommt, ist noch offen.

Wenn sie wissen wollen, was die anderen Hersteller bis 2014 planen, dann klicken Sie durch die Bildergalerie oder auf die Links in der Tabelle oben.

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