Nissan Micra K13

Nissan Micra K13: Rückruf

— 23.10.2014

Airbag birgt Gefahren

Beim Nissan Micra kann der Fahrerairbag möglicherweise nicht korrekt auslösen. Das Airbaggehäuse kann brechen und den Fahrer gefährden.

Nissan ruft in Deutschland 4558 Micra der aktuellen Baureihe K13 zurück. "Aufgrund eines möglicherweise inkorrekten Zusammenbaus des Fahrerairbagmoduls kann es zu einem Blockieren der konstruktiv vorgesehenen Gasaustrittsöffnungen kommen. Dadurch kann sich im Falle einer Auslösung der interne Druck so stark erhöhen, dass das Airbaggehäuse brechen kann", teilte Nissan mit. So drohen dem Fahrer Verletzungen. Weltweit sind 30.026 Fahrzeuge von der Rückrufaktion aus dem Produktionszeitraum 27. Mai 2010 bis 10. Februar 2014 betroffen. In der Werkstatt wird das Fahrerairbagmodul überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Das dauert nach Angaben von Nissan ca. 20 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.

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