Opel Ampera

Opel Ampera: Neue Infos

— 05.07.2011

Edel-Version zum Start

Opel will noch vor Jahresende 2011 die ersten Ampera ausliefern. Das Hybridauto mit Range Extender gibt es zunächst in der voll ausgestatteten "ePionier Edition".

Opel rührt kräftig die Werbetrommel für das Plug-in-Hybridmodell Ampera. 5000 Bestellungen liegen bereits vor, heißt es aus Rüsselsheim, und die ersten Fahrzeuge sollen noch 2011 ausgeliefert werden. Wer jetzt bestellt, der wird allerdings nicht die Basisversion für 42.900 Euro bekommen, sondern muss etwas tiefer in die Tasche greifen: Zunächst gibt es zum deutschen Verkaufsstart nur die voll ausgestattete "ePionier Edition" für 48.200 Euro. Inklusive Infotainment mit Navi und Bose Soundsystem, außerdem gibt's eine Rückfahrkamera mit Parkpilot, Lederausstattung, Sitzheizung, Diebstahlwarnanlage und eine Dreischicht-Metalliclackierung in Lithium-Weiß. Offenbar rechnet Opel fest damit, dass die ersten Kunden eher zahlungskräftige Gadgetjäger sind als knauserige Baumumarmer.

Überblick: News und Tests zu Opel

Video: Opel Ampera

Das 1,6-Liter-Auto

Skeptiker haben bislang bezweifelt, dass der Opel Ampera (technisch identisch mit dem Chevrolet Volt) mit seinem zusätzlichen Vierzylinder-Benziner ausschließlich elektrisch unterwegs sein wird. Immerhin sei es möglich, dass der Range Extender bei ausgenuckeltem Akku auch mal direkt ins Planetengetriebe greift. Dieses Szenario versucht Opel mit der neuesten Pressemitteilung auszumerzen: "Die Vorderräder des Ampera werden permanent elektrisch angetrieben", heißt es darin. Klingt allerdings immer noch nach einem kleinen Hintertürchen – die Hinterräder werden nicht erwähnt, außerdem könnten vorne nach allen Regeln der Logik beide Motoren gleichzeitig wirken. Wie der komplizierte Antrieb im Detail funktionert, das erfahren Sie ab 8. Juli in AUTO BILD 27/2011.

Zum ersten Test Opel Ampera!

Neun Sekunden bis Tempo 100: Hier macht sich das starke Drehmoment des Elektromotors bemerkbar.

Die Reichweite im Akkubetrieb liege je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur "zwischen 40 und 80 Kilometer", der Kraftstoffverbrauch nach vorläufigen Erkenntnissen bei "weniger als 1,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer", was einem CO2-Ausstoß von 40 Gramm pro Kilometer entspricht. Diese Werte beziehen sich freilich auf die ersten 100 Kilometer mit voller Batterie, wovon ergo nur 20 bis 60 Kilometer mit herkömmlichem Sprit bewältigt werden müssen. Opel verspricht ein "einzigartiges Fahrerlebnis" – dank jederzeit verfügbaren 370 Newtonmeter Drehmoment und entsprechender Dynamik (rund neun Sekunden bis Tempo 100). Bei 161 km/h ist Schluss mit Vortrieb, die Geräuschentwicklung soll selbst bei laufendem Range Extender nicht auf die Ohren bzw. Nerven gehen.

Volle Opel-Garantie

Aufgeladen wird der Ampera binnen vier Stunden an einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose, was durchaus pendlerfreundlich ist. Auf diese Zielgruppe hat es Opel auch besonders abgesehen, denn: "Unabhängige Studien belegen, dass die emissionsfreie Reichweite des Ampera im reinen Batteriebetrieb die täglichen Fahrstrecken von rund 80 Prozent der europäischen Autofahrer abdeckt." Zum Schluss ein Wort zur Garantie. Wie für den Rest der Opel-Palette gibt es auch für den Ampera eine "lebenslange Fahrzeuggarantie bis 160.000 Kilometer Laufleistung". Das gilt auch fürs Batteriesystem, wenn es nicht älter als acht Jahre ist.

Autor: Michael Voß

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