Opel-Krise: Stellenabbau
— 13.09.2012Rotstift in der Verwaltung
Etwa 1000 Opel-Mitarbeiter müssen offenbar um ihren Job fürchten. Einem Zeitungsbericht zufolge will der Autobauer zur Kostensenkung schon bald viele Stellen in der Verwaltung streichen. Der Betriebsrat dementierte.
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Nach dem Bericht soll der Abbau einerseits über staatlich geförderte Altersteilzeit erfolgen. Andererseits sollten zusätzlich Abfindungen im Gegenzug für ein freiwilliges Ausscheiden angeboten werden, hieß es unter Berufung auf die Aufsichtsratsmitglieder. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht geplant. Schäfer-Klug erklärte dazu, staatlich geförderte Altersteilzeit gebe es gar nicht mehr. "Die Forderung nach einer Fortsetzung der Altersteilzeitprogramme auch nach dem Wegfall der staatlichen Förderung ist seit langem eine Forderung des Betriebsrats und kann auch in Zukunft für eine kontinuierliche und angepasste Personalplanung genutzt werden je nach Marktentwicklung."
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Aktuell werde intensiv mit dem Betriebsrat und der IG Metall über Kostensenkungen verhandelt, schreibt die "FAZ" weiter. Dabei wollen die Arbeitnehmer unter anderem einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen bis Ende 2016 erreichen. Im Gegenzug steht eine Stundung oder sogar ein Verzicht auf die Tariferhöhung um 4,3 Prozent im Raum. Dadurch würde Opel etwa 40 bis 50 Millionen Euro im Jahr sparen.
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