Opel Mokka/Renault Capture: Vergleich

— 18.04.2013

Der Captur greift den Mokka an

Renault selbst spricht von Crossover, trotzdem macht der neue Captur auch dem kleinen SUV Opel Mokka Konkurrenz. Wir wagen den Vergleich.



Strom, Reisen, das Leben an sich – alles wird teurer. Nur die SUVs fallen im Preis, weil die rollenden Hochsitze immer kleiner und vernünftiger werden. Der neue Captur, stadtfreundliche 4,12 Meter kurz, steht im Juni zu Preisen ab 15.290 Euro beim Renault-Händler. Ein direkter Konkurrent des Opel Mokka, den AUTO BILD zum ersten Vergleich mitgenommen hat.

Überblick: Alle News und Tests zum Opel Mokka

Opel Mokka, ein Mini-SUV der alten Schule: kantig, mit Dachreling und als 1.4 Turbo nur mit Allradantrieb.

Wirklich ähnlich sehen die beiden nur auf den ersten Blick aus. Auf den zweiten ist der Captur kompakter, zehn Zentimeter niedriger und modischer. Die Franzosen vermeiden nicht nur das Wort SUV, sie entwickeln mit eingezogenen Flanken und flacher Frontscheibe die Optik des Geländewagens weiter. Wohin? Manche sagen: Richtung Crossover. Wir nennen diese neue Nische (halb SUV, halb Pkw) einfach Crossie. Der Mokka ist eher ein Mini-SUV der alten Schule. Kantig, mit Dachreling und Allradantrieb, weil Opel den stärksten Turbobenziner mit 140 PS nur als 4x4 anbietet. Man sitzt etwas höher, hinten haben die Knie mehr Platz – doch wirklich luftiger fühlt der Opel sich innen nicht an. Dafür solider und hochwertiger mit seinem weich hinterschäumten Cockpit. Die Knöpfe-Flut auf der Mittelkonsole mag anfangs verwirren, jede Funktion hat ihre Taste. Aber zusammen mit den vertrauten Rundinstrumenten empfangen sie die Altersklasse "Tennis-Senioren" mit vertrautem Ambiente. Angenehm Old School.

Überblick: Alle News und Tests zum Renault Captur

Der Renualt Captur will Familien ansprechen, die vom Klein-Van auf die neue Automode umsteigen wollen.

Der Captur ist da eine Generation jünger. Digitale Tempo-Anzeige, sachliches Hartplastik und der sieben Zoll große Touchscreen-Monitor sollen auch junge Familien ansprechen, die vom Klein-Van auf die neue Automode umsteigen wollen. Die um 16 Zentimeter längs verschiebbare Rückbank und der Kofferraumboden, der in zwei Höhen einrastet, machen den Renault variabler als den Opel, doch gegen die kantigen Pampersbomber im Stil eines Kangoo oder Caddy hat der Neuling keine Chance. Er gibt lieber den Kleinwagen auf höherem Niveau, leichtfüßig und mit nur 10,4 Meter Wendekreis ein Segen in der City. Mit seinem stärksten Antrieb klopft er sogar in der Golf-Klasse an. Der 1,4-Liter-Turbobenziner läuft angenehm ruhig, das neue Doppelkupplungsgetriebe verwaltet die 120 PS ganz ordentlich und kommt nur beim sportlichen Kick-down nicht ganz hinterher. Unsere ersten Testverbräuche zwischen 7,1 Litern (gemütliches Trödeln) und 9,4 Litern (flotte Autobahn) zeigen, was bei Autos mit hohem Aufbau immer Kopfschmerzen macht – sie schlucken mehr Sprit.

Weitere Details zu Capture und Mokka gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten lesen Sie in AUTO BILD 16/2013 – ab sofort im Handel.

Autor: Joachim Staat

Stichworte:

Crossover

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