Paris-Studie Nissan Nuvu — 02.10.2008
Der Licht-Kraftwagen
Sonne und Strom – das treibt die Studie Nuvu an, die Nissan auf der Paris Motor Show 2008 zeigt. Der Kleinwagen fährt mit Lithium-Ionen-Batterie, ist bis zu 120 km/h schnell und kommt mit einer Akkuladung 125 Kilometer weit.
Auf Luxus muss nicht verzichtet werden: Sogar eine Klimaanlage ist an Bord
Der Elektromotor in der Größe eines halben Bierkastens drückt als Ausgleich auf die Vorderachse. Kein Getriebe, nur ein Gang, zur Leistung des Wagens will Nissan noch nichts sagen. Nur so viel: 125 Kilometer weit soll der Nuvu mit einer Batterieladung fahren und maximal 120 km/h schaffen. Um das Bordnetz zu betreiben, sammeln die Solarzellenblätter auf dem Dach des Dreisitzers zusätzliche Energie ein. Gute Nachricht: Auf Luxus muss in Zukunft nicht verzichtet werden. Alle Sitze in der drei Meter langen Studie bewegen sich elektrisch. Auf Knopfdruck klemmt sich der Beifahrerplatz hinters Armaturenbrett und rückt für Getränkekisten beiseite.Außerdem bietet Nuvu ein Navi, Radio, Klimaanlage, aromatisierte Luft, Nachrichten aus dem Internet. Um die Serienreife zu demonstrieren, erlaubt Nissan eine erste Mini-Probefahrt im Studio. Auf Knopfdruck rollt der Nuvu vor und zurück. Lautlos – wie in meinem Traum. Fazit von AUTO BILD-Redakteurin Margret Hucko: Goldene Zeiten für Autofahrer – vorausgesetzt, sie schaffen den Gedankensprung von der Zapfsäule zur Steckdose, vom röhrenden Verbrenner zum geräuschlosen E-Motor. Mit dem Nuvu zeigt Nissan, dass die Zukunft greifbar ist. Nicht 2020, sondern schon in zwei Jahren wollen die Japaner das Konzept in Serie geben. Wir erwarten den Kleinwagen mit Spannung.
































