Pariser Autosalon 2010: Saab 9-3-Facelift

Saab 9-3 Saab 9-5 XWD 2.0T Aero

Pariser Autosalon 2010: Saab 9-3-Facelift

— 07.09.2010

9-3 macht sich schick

Ein neuer Saab 9-3? Den hätten wir gern gesehen. Stattdessen gibt es auf dem Autosalon in Paris ein neuerliches Facelift. Immerhin wird der Schwede sparsamer und moderner.

Saab braucht unter der Regie von Spyker vor allem neue Modelle. Und mit Ankündigungen halten die Schweden auch nicht hinterm Berg: Immerhin sollen ein Kleinwagen und ein SUV aus den roten Zahlen helfen. Aber was ist mit dem 9-3, der immerhin seit 2002 in seiner jetzigen Form gebaut wird und sein letztes großes Facelift 2007 hatte? Die Saab-Mittelklasse muss sich zum Modelljahr 2011 erneut mit einem Facelift begnügen! So bleibt der 9-5 der vorerst einzige echte neue Saab – schade. Immerhin ist der Kombi des großen Schweden bereits in der Pipeline. So hat sich Saab für den 9-3 vor allem auf sparsame Motoren konzentriert. Der 1,9-Liter-TTiD-Diesel soll mit 180 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment lediglich 4,5-Liter im Drittelmix verbrauchen, macht einen CO2-Ausstoß von 119 g/km.

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Der Heckstoßfänger ist neu und wurde beim 9-5 abgekupfert.

Neu auch ein 163 PS starker 2,0-Liter-Turbo-Benziner in der Allradvariante XWD als Basis, zudem erhalten alle 9-3 eine Schaltempfehlungsanzeige für sparsames Fahren. Die Dieselvarianten mit bisher 120 und 130 PS haben künftig 130 und 150 PS, jeweils bei um bis zu zwölf Prozent geringerem Verbrauch. Zwischen 4,5 und 5,1 Litern Diesel (Cabriolet) können sich sehen lassen. Erreicht wurde der geringere Verbrauch unter anderem durch eine neue Getriebeabstufung, die aber die Fahrleistungen nicht negativ beeinflussen soll. Einen zusätzlichen Beitrag leisten Energiesparreifen und die verbesserte Aerodynamik. Der hintere Stoßfänger wird an die Optik des 9-5 angepasst, zudem sollen neue Alu-Räder bis zu 18 Zoll im klassischen Saab-Design die Kunden beglücken. Preise nennt Saab noch nicht.

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Auch der große Bruder 9-5, erst seit einigen Monaten auf dem Markt, rollt 2011 mit einigen neuen Motor-Getriebevarianten vor. So ist die Basis mit dem 1,6-Liter-Turbobenziner und 180 PS dann endlich verfügbar und kostet 33.700 Euro. Der 2,0-Liter-Turbo (220 PS) ist künftig auch als Bio-Power-Aggregat ab 38.400 Euro zu haben, das bis zu 85 Prozent Bioethanol verträgt. Der kräftigste Diesel (2,0-Liter, 190 PS) rollt mit dem Allradantrieb XWD zu den Händlern, hier ruft Saab mindestens 41.400 Euro auf.

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