Porsche 911 GT3: Autosalon Genf 2013

— 04.03.2013

Neuer 911 GT3 mit 475 PS

Der Porsche-Überflieger 911 GT3 wird das Licht der Welt offiziell in Genf erblicken. Natürlich ist er noch stärker und schneller als der Vorgänger.

Porsche stellt auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März 2013) die Neuauflage des 911 GT3 vor. Der Supersportler bekommt eine modifizierte Optik mit größeren Kühleinlässen an der Front und mit einem großen, nicht verstellbaren Heckflügel. Den Antrieb übernimmt ein 3,8-Liter-Sechszylinder mit exakt 475 PS – das sind 25 Pferde mehr als bisher. Die Fahrleistungen weisen den GT3 als echten Supersportler aus: 315 km/h Spitze sprechen ebenso für sich, wie die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden. Dabei sollen 12,4 Liter Super Plus im Schnitt reichen. Der Motor basiert auf dem Boxer aus dem Carrera S, hat aber kaum gleiche Teile. Alle übrigen Komponenten, insbesondere Kurbel- und Ventiltrieb sind speziell für den GT3 angepasst oder entwickelt. So setzt Porsche Titanpleuel und geschmiedete Kolben ein. Erstmals ist ein Doppelkupplungs-Getriebe mit sieben Stufen lieferbar, dessen Eigenschaften sich an einem sequenziellen Schaltgetriebe aus dem Rennsport orientieren.

Übersicht: Alle News und Tests zum Porsche 911 GT3

Der feststehende Heckflügel ist ein deutliches Erkennungszeichen des GT3.

Dazu setzt Porsche erstmals eine aktive Hinterachslenkung ein. Abhängig von der Geschwindigkeit lenkt sie gegen- oder gleichsinnig zu den Vorderrädern ein und verbessert so Agilität und Stabilität. Weitere neue Fahrdynamik-Bausteine sind die elektronisch geregelte Hinterachs-Quersperre und die dynamischen Motorlager. Das neu entwickelte Vollaluminium-Fahrwerk ist wie bisher in Höhe, Spur und Sturz einstellbar.

Die Stars des Genfer Autosalons 2013

Pininfarina Sergio Concept Chevrolet C7 Cabrio Spyker B6 Concept
Den Fahrbahnkontakt stellen neue 20 Zoll große geschmiedete Leichtmetallräder mit Zentralverschluss her. Porsches Superflitzer basiert auf den Carrera S, verfügt aber über ein jeweils eigenständiges Bug- und Heckteil. Zudem ist der 911 GT3 im Bereich der Hinterachse um 44 Millimeter breiter als ein 911 Carrera S. Preise nennt Porsche noch nicht.

Vorschau: Die Stars des Genfer Autosalons 2013

Abgespeckt: Die Rennversion GT3 Cup wiegt nur 1175 Kilo.

Gemeinsam mit dem 911 GT3 geht auch die Motorsportversion des GT3 Cup in die nächste Generation. Sie ist das erste Rennfahrzeug, das auf der siebten Generation des 911ers basiert. Neues Triebwerk ist ein 3,8-Liter-Sechszylinder mit 460 PS, die Kraftübertragung übernimmt ein von Porsche Motorsport selbst entwickeltes Sechsgang-Klauengetriebe. Dank der Leichtbaukarosserie in Aluminium-Stahl-Verbundbauweise bringt der Bolide für den Porsche Mobil 1 Supercup lediglich 1175 Kilogramm auf die Waage und ist damit rund 250 Kilo leichter als der zivile Bruder. Für die Hatz auf der Rennstrecke ist der GT3 Cup unter anderem mit Türen, Heckdeckel und dem verstellbareren Heckflügel aus CFK ausgerüstet, die Fondseitenscheiben und Heckscheibe sind aus Polycarbonat. Ein modifiziertes 911-Cockpit mit neuem Lenkrad und neuer Schalttafel gehören ebenso zum Paket wie Sechspunkt-Sicherheitsgurte oder ein Rennschalensitz mit Padding-System. Der Sicherheitstank fasst 100 Liter, zusätzlich hat der Cup-GT3 eine Luftheber- und Feuerlöschanlage. Der Cup-Renner kostet ab 215.628 Euro.

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Kommentare zum Artikel (5)

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Falc09
05.03.2013, 11:14Uhr

Absoluter Traumwagen! So wie er ist!

GT3 und Nissan GTR kann man überhauot nicht vergleichen. Beim Nissan kommt man eher in Versuchung da und dort noch mit Aftermarket Teilen nachzuschärfen, dann wird er schnell zur (technischen) Bastelbude. Zumindest sind alle GTR die auf dem Track was reißen können, ordentlich umgebaut worden. Dadurch werden sie extrem teuer und anfällig. Der Prosche ist TOP, so wie er ist, gute Semis drauf und du fährst Kreise um alles und jeden.

ripuli
05.03.2013, 10:19Uhr

Ganz abgesehen von den Kosten:
Der GT3 ist ein reiner Saugmotor, welcher nahezu ausschließlich für die Rennstrecke konzipiert wurde.
Der GT-R ist ein Turbomotor, welcher auch für den "alltäglichen" Einsatz geschaffen ist.
Daher sollte man den GT-R eher mit dem 911 Turbo vergleichen. Die beiden Modelle sind von der Leistung auf ähnlichem Niveau und sind auch vom Konzept her besser vergleichbar - Allradantrieb, 6 Zylinder mit Turboaufladung, Komfort etc.

Der GT3 dürfte trotz weniger Leistung und vor allem viel weniger Kraft schneller auf der Rennstrecke sein.

nagmashot
05.03.2013, 08:35Uhr

@Gronja weil er so viel besser und soviel billiger ist verkauft Nissan auch soviel weniger GT-R als Porsche 911er... und billiger ist relativ... in der Anschaffung ja aber auch nicht mehr viel. Der GT-R kostet ja mittlerweile auch 95,000Euro in der Basis Version das ist gar nicht so weit weg vom GT3, der aufgrund seines niedrigeren Gewichts auch deutlich weniger Reifen und Bremsen verschleisst, zudem sind die Werkstattkosten beim GTR auf Supersportwagenniveau gepaart mit sehr kurzen Werkstattintervallen und sehr hohem Verbrauch wenn er wirklich bewegt wird. Mit Wertverlust/Unterhalt auf 5-10Jahre wage ich zu bezweifeln das bei regelmässigen Rennstreckenbesuch der GTR billiger ist

COS551
05.03.2013, 07:33Uhr

Klar, der GTR hat 550 PS mehr, wo lebst Du denn? Das einzige was am GTR anders ist, ist der Preis, der Rest ist im Vergleich für die Tonne.

Gornja Stubica
30.11.2012, 23:36Uhr

Nissan GTR ein viel besseres Auto als der Porsche und billiger Plus hat es 550 PS mehr

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