Putins neue Staatskarosse

Putins neues Auto: Russlands Staatskarosse

Erste Einblicke in Putins Russen-"Beast"

Bisher war das Interieur von Putins neuer Staatskarosse ein gut gehütetes Geheimnis. Jetzt liefert ein russischer TV-Sender erste Einblicke. Alle Infos zu Putins "Russen-Beast" mit Porsche-Motor!
Weltpremiere in Moskau: Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin und der Kronprinz von Abu Dhabi, Scheich Mohammed bin Zayed al Nahyan, ihre Gespräche im Großen Kremlpalast beendet hatten, erwies Putin dem Scheich eine ganz besondere Ehre – eine Sitzprobe in der neuen russischen Staatskarosse "Aurus Senat". Al Nahyan ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, dem Putin das Interieur des "Russen-Beasts" zeigte (die Staatslimousine des US-Präsidenten trägt den Spitznamen "The Beast"). Auch das russische Fernsehen war dabei und strahlte die ersten Einblicke in die Präsidenten-Limousine aus. Die Innenausstattung ist aus Leder, umfasst eine Sitzgruppe aus vier einzelnen Plätzen und eine Konsole in der Mitte. Die Komponenten sind in Schwarz und Weiß abgesetzt. Hier gibt's das Video dazu:

Putin-Limousine wiegt über sechs Tonnen

Nach Angaben des Portals "RT" ist der Aurus Senat das erste Exemplar einer kommenden russischen Luxusmarke, die seit 2012 entwickelt wird und deren Name sich vom lateinischen Begriff für Gold (aurum) ableitet. Der Senat ist mehr als 6,6 Meter lang wiegt rund 6,5 Tonnen. Unter der Haube arbeitet ein 4,4-Liter-V8 mit rund 600 PS, der von einem 112 PS starken Elektromotor unterstützt wird. Die Bodenfreiheit beträgt 20 Zentimeter. Konstruktionshilfe beim Motorenbau leistete Porsche.

Präsentation bei Putins Amtseinführung

Erstmals bekam die Öffentlichkeit Putins neue Staatskarosse zur Amtseinführung im Mai 2018 zu sehen. Bei der feierlichen Zeremonie war das neue Russen-"Beast" der Hingucker, als es Putin zum ersten Mal durch den russischen Regierungsbezirk chauffierte. Die schwarze Super-Limousine erinnert vom Aussehen her stark an einen Rolls-Royce und soll mit neuester Sicherheitstechnik bestückt sein. Mit der Premiere im Mai war der Senat deutlich früher dran als erwartet, ursprünglich sollte der Wagen erst im August präsentiert werden. Interessant: Damit hat Putin sein "Beast" eher als Donald Trump am Start – der US-Präsident muss auf seine neue Staatskarosse noch warten muss. Hier gibt's ein Video von der ersten Fahrt mit dem Senat:

Weitere Aurus-Modelle geplant

Alternativ soll es den Aurus künftig auch mit einem 800 PS starken 6,6-Liter-V12 geben, der ebenfalls mit Unterstützung von Porsche entwickelt wurde. Neben dem jetzt präsentierten Präsidentenwagen sind im Rahmen des Aurus-Projekts ein SUV und ein Minivan geplant, dazu kommt eine traditionelle Limousine. Laut dem Fernsehsender "RT" wird der Minivan auf den Namen "Kortezh" (dt. Ehrengeleit) hören und das SUV "Komendant" (dt. Kommandant) heißen. Die Fahrzeuge sind für den freien Markt bestimmt und für jeden Interessenten zu erwerben. Allerdings wird die frei verkäufliche Version mit einigen Unterschieden zur Präsidenten-Limo angeboten. Bis 2020 ist die Fertigung von jeweils 4000 bis 5000 Fahrzeugen geplant. Mehr Bilder von Putins neuem Auto zeigt AUTO BILD in der Galerie:

Putins neue Staatskarosse

Autoren: Julian Rabe, ,

Stichworte:

Staatskarosse

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