Seit 2008 kämpft der Renault Koleos in Europa um die Gunst der Käufer – mit mäßigem Erfolg. Die aktuelle Hitliste verrät: Im Mai 2011 wurde das Franzosen-SUV gerade mal 214 Mal in Deutschland verkauft. Da kann eine Frischzellenkur nicht schaden und so verpasst Renault dem Koleos nun ein Facelift. Wie der Name schon sagt, wurde der Front dabei besondere Aufmerksamkeit zuteil: Das Kompakt-SUV bekam einen verchromten Kühlergrill und blinzelt zudem aus schmaler geschnittenen Scheinwerfern. In den Gehäusen der Außenspiegel sind fortan LED-Blinker untergebracht. Neue Felgen und die erstmals erhältliche Außenfarbe Kalahari-Orange vervollständigen die optischen Modifikationen am Äußeren. Im Innenraum künden kleinere Details wie der Tacho mit neuem Gehäuse, ein neues Display oder aufgehübschte Polsterungen von der vollzogenen Modellpflege.
Renault Koleos
Für den Koleos steht ein 2,5-Liter-Benziner mit 171 PS oder ein zu mehr Effizienz erzogener Diesel mit 150 oder 173 PS zur Verfügung.
Bild: Werk
Unter der Haube des neue Koleos arbeitet wahlweise ein 171 PS starker 2,5-Liter-Benziner (ab 28.990 Euro) oder ein Dieselaggregat mit 150 (ab 28.990 Euro) beziehungsweise 173 PS (ab 34.490 Euro). Der Selbstzünder hat zwei Liter Hubraum und kann in der kleinen Ausführung sowohl mit Allrad- als auch mit Frontantrieb geordert werden. Die beiden stärkeren Motoren gibt's nur als 4x4-Variante. Durch Überarbeitungen an Motor und Getriebe hat Renault den Diesel-Aggregaten mehr Effizienz beigebracht: Der kleinere Diesel soll mit 148 Gramm nun insgesamt 19 Gramm CO2 pro 100 Kilometer weniger ausstoßen als das Vorgängermodell. Bei der stärkeren Variante ist der CO2-Ausstoß um acht Gramm auf 166 Gramm pro 100 Kilo­meter gesunken.
Serienmäßig hat der Koleos unter anderem ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem,  eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie einen Licht- und Regensensor an Bord. Darüber hinaus ist auch ein Bose-Soundsystem und ein per Joystick bedienbares Navi zu haben. Die Allrad-Variante hat stets einen Bergabfahr­assistenten und eine Berganfahrhilfe an Bord. Marktstart ist im Oktober 2011, bestellt werden kann ab sofort.