Saab bekommt Gläubigerschutz

Saab: Sanierungsplan verschoben

— 08.10.2014

Erneute Galgenfrist für Saab

Saab erhält eine weitere Galgenfrist, da sich die Suche nach neuen Partnern hinzieht. Die Schulden belaufen sich auf nunmehr 55 Millionen Euro.

(dpa/jb) Die chinesischen Eigner des schwedischen Autokonzerns Saab haben noch einmal Aufschub bekommen. Ein Gericht im schwedischen Vänersborg genehmigte dem Konsortium NEVS (National Electric Vehicle Sweden) am 8. Oktober 2014, die Reorganisierung bis zum 29. November fortzusetzen. Das teilte das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Keiner der Gläubiger hatte verlangt, dass das Sanierungsprogramm ausgesetzt werden solle und Saab Konkurs anmelde.

Modellgeschichte: 65 Jahre Saab-Autobau

NEVS schuldet seinen Zulieferern inzwischen fast eine halbe Milliarde schwedische Kronen (55 Millionen Euro), schreibt die Zeitung "Göteborgs Posten". Die Autoproduktion in Trollhättan steht seit Mai 2014 still. Mattias Bergman, Präsident des Konsortiums, teilte mit, man sei in Kooperationsverhandlungen mit zwei großen Autoherstellern. Um wen es sich handelt, wollte er nicht sagen. Eine Alternative wäre, dass Saab Aufträge für andere Fahrzeughersteller ausführe. Eigentlich hätte das Sanierungskonzept bis zum 8. Oktober 2014 vorgelegt werden sollen. Die Verhandlungen ziehen sich jedoch nach Angaben der Eigentümer länger als erwartet.

Saab-Auktion 2013

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NEVS

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