Seit 2008 ist der aktuelle Mazda6 nun unterwegs. Zeit, die nächste Generation abzuschmecken? Betrachtet man die Studie Takeri, die auf dem Autosalon Genf 2012 ihre Europa-Premiere feiert, sieht es ganz danach aus. Die Optik der sportlichen Mittelklasse-Limousine mit Frontantrieb folgt dem neuen Marken-Credo "Kodo – Soul of Motion". Was nach dem Titel eines Manga-Comics klingt, meint das neue Markengesicht von Mazda sowie eine betont dynamische Karosserie. An Bord sind ein auf Effizienz getrimmter Diesel, eine Sechsstufen-Automatik, ein Start-Stopp-System sowie Leichtbauteile.

Überblick: Die Stars von Genf

Mazda Takeri
Beim Bremsen Strom erzeugen: Das i-ELOOP-System soll Sprit sparen und den Motor entlasten.
Bild: Werk
Unter der sportlichen Hülle versammelt sich das, was Mazda unter dem ebenfalls schon bekannten Marketing-Schlagwort "Skyactiv" versammelt. Hiermit ist wiederum die besondere Ausrichtung auf Umweltverträglichkeit gemeint, also Feintuning von Motor, Getriebe, Fahrwerk und Karosserie. Der Takeri ist mit einem regenerativen Bremssystem ausgestattet, i-ELOOP genannt. Es wandelt die beim Abbremsen und im Schubbetrieb frei werdende kinetische Energie in elektrische Energie um und speichert sie. So können die elektrischen Komponenten des Autos mit Strom versorgt werden. Das entlastet den Motor und drosselt den Verbrauch.
Mazda verspricht für die neue Studie "herausragende Verbrauchswerte bei kraftvollen Fahrleistungen und hohem Fahrkomfort". Weitere Fakten zur Untermauerung nennen die Japaner im Vorfeld des Genfer Salon 2012 vorerst noch nicht. Der erste Kodo- und Skyactiv-Jünger ist übrigens der im April 2012 startende CX-5.