Tesla Model S "Go Puck": Pikes Peak 2016
Model S knackt Weltrekord

Er kam, fuhr und siegte: Rennfahrer Blake Fuller hat mit einem Tesla Model S beim Bergrennen am Pikes Peak souverän den Weltrekord der E-Autos geknackt.
- Maike Schade
Tesla auf Höhenflug: Beim legendären Bergrennen am Pikes Peak (PPICH) im US-Bundesstaat Colorado hat Rennfahrer Blake Fuller den bisherigen Weltrekord in der Klasse der serienmäßigen E-Autos um mehr um eine Minute unterboten. In nur 11:48 Minuten raste der Blake im Stromer die knapp 20 Kilometer über Serpentinen auf den Gipfel. Es war das erste Mal, dass ein Tesla bei dem härtesten Bergrennen der Welt teilnahm. Pilot Samuel "Blake" Fuller ist dagegen schon PPICH-Veteran: Er holte 1999 den Titel "Rookie of the Year", und 2002 siegte er mit einem Honda Civic in der prestigeträchtigen "open class".
Berg-Model: Weniger Gewicht, mehr Leistung

Blake Fuller, CEO von Go Puck, hat die 20 Kilometer lange Bergstrecke mit dem Model S in 11:48 Minuten geschafft.
Bild: Werk
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156 Serpentinen führen in die Wolken
Das Bergrennen auf den Pikes Peak gilt als das härteste der Welt. Zwar ist der Kurs nur knapp 20 Kilometer lang. Doch die haben es in sich: Los geht es auf 2860 Metern Höhe, das Ziel befindet sich auf 4300 Metern. Dazwischen liegen 156 Kurven – meist ohne Schutzplanken, dafür aber an spektakulären Abgründen. Die schnellsten Teilnehmer schaffen die Strecke in deutlich unter zehn Minuten, den Rekord hält seit 2013 Sebasien Loeb (8:13,878 Minuten in einem Peugeot 208 T16).
Erst Le Mans, dann Pikes Peak: Der Sieger heißt Romain Dumas
Den konnte auch in diesem Jahr niemand knacken. Dafür stellte Sieger Romain Dumas aber einen anderen Rekord auf: Er gewann als erster Fahrer überhaupt innerhalb einer Woche sowohl das 24-Stunden-Rennen von Le Mans als auch die Hatz am Pikes Peak. Schon 2014 stand Dumas schon ganz oben auf dem Treppchen, damit ist er nun auch noch der einzige Franzose, der zweimal PPICH-Sieger wurde. 2016, bei der 100. Auflage des Rennens, fuhr er die 20 Kilometer in einem Norma M20 RD, einem Allrad-Prototypen, in 8:51,445 Minuten.
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