Toyota C-HR: Fahrbericht

Toyota C-HR (2016): Fahrbericht

— 13.11.2016

Toyota entdeckt die Mode

Mit dem C-HR bringt Toyota Ende 2016 seine Interpretation eines Crossovers auf den Markt. AUTO BILD ist das Hybridmodell gefahren!

Toyota will jünger werden – mit einem Auto, das aus der Masse raussticht. "Ein SUV-Coupé, das den Crossover neu erfindet", so formuliert es der Hersteller. Wir übersetzen: Der Crossover Toyota C-HR erinnert mit seinen ausgestellten Radhäusern und dem abfallenden Heck an den Nissan Juke, ist aber 21 Zentimeter länger und will mit seinen 4,35 Meter eher dem Nissan Qashqai ans Blech fahren. Sich dabei aber selbst nicht so ernst nehmen.
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Die hinteren Türgriffe hat Toyota in der C-Säule versteckt, im Fond sitzt es sich anständig. Aaaber: Große müssen sich durch schmale Öffnungen reinschälen, die Sicht nach draußen ist wegen der kleinen Fenster und der breiten C-Säule eingeschränkt. Kurzer Blick unter die Motorhaube. Diesel? Nö! Der C-HR tankt immer Super. Ein 1,2-Liter-Turbo leistet 115 PS, hat ein Sechsgang-Schaltgetriebe und startet bei selbstbewussten 21.990 Euro. Geht es nach den Produktplanern, sollen 75 Prozent aller C-HR mit dem Hybridsystem des neuen Prius geordert werden. Also mit dem 1,8-Liter-Benziner und E-Motor sowie einer Systemleistung von 122 PS. Dann geht's ab 27.390 Euro los, 790 Euro günstiger als ein Prius.

Toyota C-HR (2016): Sitzprobe

Die Stadt ist das Revier des Hybridantriebs

Video: Toyota C-HR (2016)

Sitzprobe im SUV-Coupé CH-R

Einsteigen, Abfahrt. 3,8 Liter auf 100 Kilometer soll das Hybridmodell verbrauchen, macht 86 Gramm CO2 pro Kilometer. Soll, wohlgemerkt. AUTO BILD hatte ja schon dem Prius einen Mehrverbrauch von 42 Prozent nachgewiesen, 4,7 statt 3,3 Liter auf unserer 155-Kilometer-Testrunde. Jede Wette: Das wird beim C-HR nicht anders sein. In der Stadt, wenn der Verkehr fließt, wird die 1,4-Tonnen-Fuhre nicht übermäßig beschleunigen müssen. Hier ist der Hybrid in seinem Element und spart Sprit. Aber wehe, es geht über Land. Beim Tritt aufs Gas spüren und hören wir den Gummibandeffekt der stufenlosen Automatik: Der Verbrenner reagiert mit lautem Brummen auf den Gasbefehl, das wirkt so angestrengt wie Onkel Walter beim Seniorensport. Dabei könnte der C-HR auch sportlich, dank tiefem Schwerpunkt sind Wankbewegungen eher die Ausnahme.

Toyota C-HR (Genf 2016): Vorstellung

Der C-HR kann auch richtig hip

Und warum ist dieser Toyota trotzdem 'ne runde Sache? Weil's zum Hybridpreis von 27.390 Euro auch den 1,2-Liter-Benziner in der Topausstattung Lounge gibt, inklusive 18-Zoll-Alus. So motorisiert sollen 5,5 Liter reichen. Und der C-HR fährt dann so sportlich, wie er aussieht: So rund, so cool, so hip.

Toyota C-HR: Fahrbericht



Preise und Ausstattungen des Toyota C-HR

Autor: Andreas May

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