VW Golf Variant: Fahrbericht
Erste Fahrt im neuen Golf Variant

Nächste Runde im Modellfamilienmarathon: Nach Limousine und GTI ist jetzt der Variant an der Reihe. Wir waren im Lademeister-Golf unterwegs.
Ein Monat ohne neue Golf-Variante, das ist wie Hochsommer ohne Eisdiele – zumindest im Jahr 2013. Da die Niedersachsen die horrenden Entwicklungskosten für den Modularen Querbaukasten möglichst schnell wieder reinholen wollen, haben sie mit der Premiere der neuen Generation im Herbst letzten Jahres einen wahren Golf-Marathon gestartet, der in diesen Tagen sein nächstes Etappenziel erreicht: Nach Drei- und Fünftürer, GTI und GTD folgt jetzt der Variant. Der Golf für Praktiker kommt im August in den Handel, kostet wie bisher mindestens 18.950 Euro und ist damit nicht einmal 900 Euro teuer als der Fünftürer.
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Video: VW Golf VII Variant
Der Lademeister-Golf
Schneller Dieselbrenner: So fährt der neue Golf GTD

Das Heck wirkt breiter und ist praktischer: Erstmals kommt der Golf Variant mit geteilten Rückleuchten.
Bild: Werk
In Fahrt bringen den Kombi dabei die gleichen vier Benziner und drei Diesel, die man schon vom normalen Golf kennt. Alle arbeiten als Turbodirekteinspritzer und decken eine Leistungsspanne von 85 bis 150 PS ab. In der sparsamsten Version als Blue-Motion mit 110 PS ist er dabei mit 3,3 Litern Diesel zufrieden. Und in der schnellsten schafft er mit dem 150 PS-Benziner rund 210 km/h. Aber dabei wird es nicht bleiben: Natürlich wird es auch den Golf Variant wieder als 4Motion geben, und eine Version mit Erdgasumrüstung ist schon in Vorbereitung.
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Nur einer von vielen: Mit dem Variant kommt der BlueMotion – Cabrio, Plus und E-Golf folgen.
Bild: Werk
Aber gelaufen ist das Rennen damit noch lange nicht. Denn schon auf der IAA im September in Frankfurt geht es munter weiter: Dort steht die Nummer eins für Ökos auch als E-Golf mit Strom statt Sprit, es gibt für wahre Sportler den R-Golf mit um die 300 PS, und für Praktiker macht VW wieder ein Plus hinter den Schriftzug und reicht als dritte Variante das Hochdach-Modell nach. Und glaubt man den Indiskretionen der PS-Paparazzi, wird es auch das noch nicht gewesen sein: Das Cabrio ist gesetzt und selbst ein Coupé nicht ausgeschlossen.
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