30 PS mehr? Aston Martin testet neuen Honda-Motor
Aston Martin zündet das nächste Update

Aston Martin testet neuen Honda-Motor. Wie groß wird der Leistungssprung?
Bild: Aston Martin
Auf das große Aerodynamik-Update folgt der neue Motor. Aston Martin hat auf dem Hungaroring erstmals die überarbeitete Honda-Power-Unit getestet. Das Aggregat soll Ende August beim Grand Prix der Niederlande in Zandvoort erstmals im Rennen eingesetzt werden.
Die ersten Kilometer absolvierte allerdings nicht Fernando Alonso oder Lance Stroll, sondern Nachwuchsfahrer Jak Crawford, der beim offiziellen Filmtag wichtige Daten für die Ingenieure sammelte.
Aston Martin: Filmtag als Techniktest
Offiziell sind Filmtage reine Marketingveranstaltungen. Tatsächlich nutzen die Formel-1-Teams die erlaubten 200 Kilometer aber längst, um neue Komponenten unter realen Bedingungen zu erproben. Genau das tat nun auch Aston Martin mit der neuen Honda-Spezifikation.

Aston Martin testet neuen Honda-Motor. Wie groß wird der Leistungssprung?
Bild: Aston Martin
Honda-Trackside-Manager Shintaro Orihara bestätigte den Test bereits in Ungarn: „In Ungarn haben wir das Team bei der Integration der Power Unit unterstützt. Wir konnten entscheidende Daten sammeln, die uns im Hinblick auf das nächste Rennen helfen werden. Nun werden wir den wichtigen Schritt machen und unsere neue Spezifikation der Power Unit in den Niederlanden einführen.“
Gerüchte über bis zu 30 PS mehr
Wie groß der Fortschritt tatsächlich ausfällt, verrät Honda bislang nicht. Im Fahrerlager wird dennoch bereits eifrig spekuliert. Nach Informationen von Motorsport Italia soll die überarbeitete Power Unit rund 30 PS mehr Leistung liefern als die bisherige Version.
Offiziell bestätigt ist das nicht. Fest steht lediglich, dass der neue Motor sämtliche Prüfstandsläufe im Honda-Werk Sakura erfolgreich absolviert hat und nun erstmals unter realen Bedingungen gefahren wurde. Die dabei gewonnenen Daten sollen den Ingenieuren bis zum Grand Prix der Niederlande den letzten Feinschliff ermöglichen.
Der nächste Baustein im Newey-Projekt
Die neue Power Unit ergänzt das umfangreiche Entwicklungspaket, das Aston Martin bereits in Ungarn an den Start brachte. Dort erhielt der AMR26 eine komplett überarbeitete Aerodynamik und wurde gleichzeitig deutlich leichter – Änderungen, die maßgeblich auf die Handschrift von Adrian Newey zurückgehen.
Mit dem neuen Honda-Motor soll nun der nächste Schritt folgen. Obwohl Honda aufgrund der aktuellen Regularien sogar noch ein weiteres Leistungs-Update einsetzen könnte, konzentrieren sich die Japaner zunächst auf diese neue Spezifikation.
Ob Aston Martin damit tatsächlich näher an die Spitzenteams heranrückt, wird sich Ende August in Zandvoort zeigen.
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