Absurder Toyota-Celica-Umbau ist vier Autos in einem
Hätten Sie gewusst, was das mal für ein Auto war?

Bild: avito.ma
Wir können es nur aus der Ferne vermuten, aber der Erschaffer dieses sonderbaren Umbaus scheint sich schlecht entscheiden zu können. Darum hat er einfach eines der seltsamsten uns bekannten Autos erschaffen.
Die Kreation sieht aus wie eine Mischung aus Ford GT und Nissan GT-R mit Bugatti-Einfluss. Nur was unter diesem (Alb-)Traum in Rot steckt, lässt sich gar nicht mehr erkennen: ein Toyota Celica von 1998 (Baucode T20).
Das Auto steht zum Schnäppchenpreis zum Verkauf
Das Auto stand vor einer Weile in Marokko zum Verkauf. Umgerechnet schmale 10.520 Euro wollte der aktuelle Besitzer für den ungewöhnlichen Umbau haben. Dafür gibt es ein Auto, bei dem Karosserie und Innenraum nichts mehr mit dem Toyota-Sportwagen zu tun haben.

Bei der Front stand offensichtlich das Bugatti-Design Pate. Auch wenn der Celica-Umbau noch Klappscheinwerfer spendiert bekommen hat.
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Aber hier lauert auch der erste Stilbruch, denn die Schlitze, wo bei Bugatti die Scheinwerfer stecken, wirken leer. Stattdessen hat sich der Bastler für Klappscheinwerfer entschieden.
Hinten ein bizarrer Mix
Am Heck signalisieren die runden Rücklichter Ford GT, genau wie die mittigen Endrohre. Ob die nur der Zierde dienen oder tatsächlich an die Abgasanlage angeschlossen sind, ist unklar. Der Rest, vor allem die Schürze, ist stark an den Nissan GT-R angelehnt – nicht zuletzt am GT-R-Schriftzug zwischen den beiden Endrohren zu erkennen.
Innen mit abgesägtem Lenkrad
Passend zum wilden Äußeren wurde auch der Innenraum gestaltet. Besonders auffällig ist das Lenkrad. Ohne klassischen Kranz, nur mit Griffflächen versehen. Die Sitze mit Rautensteppung könnten von Recaro stammen. Alles ist in Burgunder und Schwarz gehalten.

Das Lenkrad besteht nur noch aus den Griffflächen. Der Rest des Kranzes fehlt beim Umbau.
Bild: avito.ma
Zum Motor gibt es leider kaum Angaben. Ob der noch aus dem Celica stammt und – wenn ja – wie viel PS er hat, ist unklar. Im Inserat ist nur eine manuelle Gangschaltung angegeben. Laut Tacho liegt die Laufleistung bei 37.500 Kilometern.
Wenn wir ehrlich sind: Den Toyota kann man wirklich nicht mehr erkennen. Das ist aber kein Einzelfall. Auch bei diesem Cabrio-Umbau von SpyderWerks gibt es keine optischen Hinweise auf das ursprüngliche Fahrzeug mehr.
Fazit
Optisch ist der Celica nicht mehr zu erkennen. Auch wenn das Design kontrovers ist – der Karosserieumbau sieht auf den Bildern zumindest in der Ausführung gelungen aus. Aber es ist wieder ein Fall, der in Deutschland undenkbar wäre. Allein wegen des Lenkrad würde das Auto wohl kaum eine Zulassung erhalten.
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