Es wird ernst im Titelkampf der Deutschen GT Meisterschaft, die erstmals in diesem Jahr im ADAC GT Masters ausgefahren wird. Auf dem badischen Grand-Prix-Kurs in Hockenheim steht an diesem Wochenende das vorletzte Rennwochenende der Saison mit den Rennen elf und zwölf auf dem Programm.
Dabei taucht im Rahmenprogramm ein prominenter Gaststarter auf. Fabian Vettel, jüngerer Bruder des viermaligen Formel-1-Champions gibt sein Debüt in der ADAC GT4. An der Seite von Tim Heinemann startet Vettel in einem Porsche 718 Cayman. Der ist mit einem Space Drive-System ausgestattet, kommt also ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Lenkgetriebe aus.
Für Vettel ist es eine Rückkehr auf die Plattform ADAC GT Masters. Bereits 2019 startete er in einem Mercedes-AMG GT3 in der Liga der Supersportwagen. „Meine Vorfreude ist groß. Der Hockenheimring und die ADAC GT 4 sind eine großartige Kombination und Herausforderung“, freut sich Vettel auf die beiden Rennen. Die sind im Livestream bei TVNOW.de sowie unter adac.de/motorsport zu sehen. Die Starts sind am Samstag um 13.45 Uhr und am Sonntag um am Sonntag um 11.55 Uhr.

GT-Masters-Comeback von Aston Martin

Aston Martin gibt sein Comeback im ADAC GT Masters
Passend zum Kinostart des neuen James-Bond-Films gibt Aston Martin, die bevorzugte Automarke des berühmten Geheimagenten ihrer Majestät, in Hockenheim ihr Comeback im ADAC GT Masters. Das Team Prosport Racing aus der Eifel setzt einen Aston Martin Vantage GT3 (4l-V8-Biturbo, ca. 500 PS) ein und sorgt damit im rund 30 Supersportwagen großen Feld für noch mehr Würze und Markenvielfalt.
Gesteuert wird der Aston Martin von zwei Youngstern: Tim Heinemann (23/Fichtenberg) und Salman Owega (16/Köln) wechseln sich im Cockpit des Vantage GT3 ab. Beide starten erstmals in der Deutschen GT- Meisterschaft. Aston Martin war zuletzt 2019 im ADAC GT Masters am Start.
Es gehört zur Tradition im Saisonendspurt des ADAC GT Masters, dass die Spannung in der entscheidenden Saisonphase immer größer wird. Aktuell beträgt der Vorsprung der Tabellenführer Ricardo Feller und Christopher Mies im Audi R8 LMS des Teams Land-Motorsport gerade einmal zwei Punkte vor Maro Engel/Luca Stolz in einem Mercedes-AMG GT3 Evo von Toksport WRT.
„Die Strecke liegt dem Audi. Die R8 waren in Hockenheim in der Vergangenheit immer ganz gut. Wir wollen solide Punkte sammeln und unsere Titelchancen wahren“, formuliert der Schweizer Feller das Ziel des Audi-Teams.
Fans können die Rennen auf den Tribünen und im offenen Fahrerlager verfolgen. Die Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr (Start 16.30 Uhr) live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Engstler will den TCR-Titel

Hyundai-Pilot Luca Engstler fährt in der ADAC TCR Germany auf Titelkurs
Etwas klarer sind die Verhältnisse in der Gesamtwertung der ADAC TCR Germany. Deutschlands Top-Tourenwagen-Talent Luca Engstler (Hyundai Team Engstler) führt in der Tabelle mit einem scheinbar komfortablen Vorsprung von 68 Punkten vor Dominik Fugel, der einen Honda Civic Type-R TCR pilotiert.
Entschieden ist aber nichts, denn immerhin 70 Punkte können an einem Rennwochenende in der Serie maximal gesammelt werden. Dennoch, mit Top-Resultaten und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenz könnte sich der 21-jährige Allgäuer in seinem Hyundai i30 N TCR in Hockenheim vorzeitig zum Champion krönen. 71 Zähler Vorsprung muss er dafür ins Saisonfinale (5.-7.11. Nürburgring) mitnehmen. „Das Ziel ist ganz klar, die Meisterschaft schon in Hockenheim zu entscheiden“, kündigt Engstler an.

Entscheidung im Porsche Carrera Cup

Larry ten Voorde ist Titelfavorit im Porsche Carrera Cup Deutschland
Finale im schnellsten Markenpokal Deutschlands: Klarer Favorit im Kampf um den Titel ist Larry ten Voorde. Vor den letzten beiden Saisonrennen hat der Niederländer, der in diesem Jahr schon sieben Siege eingefahren hat, 24 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung vor Porsche-Junior Ayhancan Güven.
Mit dem Titel könnte der amtierende Champion ten Voorde einem erfolgreichen Jahr die Krone aufsetzen. Auch in dem im Rahmen der Formel 1 ausgefahrenen Porsche Supercup hatte er jüngst seinen Titel erfolgreich verteidigt.
Güven, der seine Chancen auf den Gesamtsieg mit drei Erfolgen in den letzten fünf Rennen am Leben hielt, muss nicht nur zwei Top-Resultate einfahren, sondern zudem auf einen Ausrutscher des Cup-Dominators hoffen.

Von

Thomas Arndt