Alfa Romeo Giulia GTA-Konzept von Castagna Milano
Italienischer Karosseriebauer verwandelt Giulia in ein Cabrio

Cabrios werden immer seltener, Alfa Romeo bietet aktuell gar kein dachloses Modell an. Allerdings ist ein italienischer Karosseriebauer wohl dazu bereit, auf Basis des Giulia GTA ein neues Alfa-Cabrio zu bauen!
Bild: instagram.com/@castagnamilano
Mehr als 50 Jahre lang gehörten Cabrios stets zum Modellportfolio von Alfa Romeo, ehe 2020 mit dem 4C Spider der vorerst letzte Italiener ohne Dach vom Band lief. Ein Karosseriebauer aus Mailand ist jetzt aber wohl dazu bereit, die Tradition der sportlichen Alfa-Cabrios neu aufleben zu lassen – wenn auch nur in Form eines Einzelstücks.
Castagna Milano heißt die Firma, die sich der Mission annehmen möchte. Auf Instagram teilten die Lombarden Bilder von ihrer Neuinterpretation eines Alfa Romeo ohne Dach. Bisher sind die Bilder nur computergeneriert, doch Castagna Milano hat bereits konkrete Vorstellungen, welches Auto das Basismodell stellen soll.
Schon das Basismodell war streng limitiert
Unter dem sportlichen Cabrio soll ein Giulia GTA stecken. Von der Sportlimousine gibt es nur 500 Exemplare, sie basiert wiederum auf dem Giulia Quadrifoglio. Im Vergleich zur ohnehin schon dynamisch abgestimmten Alfa-Limo ist die GTA-Version noch mal stärker auf Motorsport getrimmt. Sie wiegt mit 1570 Kilogramm rund 100 kg weniger als die Basis.

Die Basis für den Umbau von Castagna Milano soll ein Alfa Romeo Giulia GTA bilden.
Bild: Stellantis
Zudem leistet die Giulia GTA 540 PS aus einem 2,9-Liter-V6-Biturbo. Damit ist es das stärkste Serienmodell, das es aktuell von Alfa Romeo gibt.
Auch wenn Castagna Milano bisher noch kein Exemplar zum Cabrio umgebaut hat, soll das gezeigte Auto die gleiche Länge wie die Giulia haben – also 4,65 Meter. Ein Großteil der Karosserie soll aus Carbon bestehen.

Über die Motorhaube des Konzeptautos zieht sich ein großer Carboneinsatz, der in den ikonischen Alfa-Kühlergrill in Dreiecksform mündet.
Bild: instagram.com/@castagnamilano
Auf den Bildern ist bereits der große Carboneinsatz auf der Motorhaube zu erkennen, der in den ikonischen Alfa-Kühlergrill mündet.
Vom Giulia ist nicht mehr viel zu erkennen
Die Ähnlichkeit zum Giulia ist am ehesten noch an der Front erkennbar, der Rest des Fahrzeugs ist komplett neu gestaltet. Das Außenkleid zeichnet sich durch einige langgezogene Linien und klare Kanten aus. Auffällig sind die großen Lufteinlässe am vorderen Kotflügel und an den Rändern des Hecks.
Apropos Heck – hier dominieren ein großer Diffusor und schräg übereinander angebrachte Endrohre. Die Gestaltung der Abgasanlage orientiert sich dabei eher am Giulia Quadrifoglio.

Große Lufteinlässe, ein großer Diffusor und ein Stoffverdeck zeichnen den Alfa Romeo von Castagna Milano aus.
Bild: instagram.com/@castagnamilano
Passend zu Alfa Romeos Cabrio-Historie setzt Castagna Milano auf ein Stoffverdeck. Bilder vom Innenraum gibt es hingegen noch nicht. Daher ist nicht bekannt, ob das Innenleben des Alfa von den Mailändern auch radikal neu gestaltet wird.
Nur wahre Alfisti dürfen um das Cabrio werben
Von der Neuinterpretation des Alfa Romeo Spider will der Karosseriebauer lediglich ein einzelnes Modell in die Wirklichkeit umsetzen. Laut Castagna Milano dürfen nur Alfa-Romeo-Sammler, also wahre Alfisti, eine Anfrage senden.
Den Preis des kompletten Umbaus verraten die Italiener nicht. Fest steht nur: Allein das Basisauto, der Giulia GTA, kostete neu 173.000 Euro. Das limitierte Sondermodell ist aber schon lange ausverkauft. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es daher nur wenige verfügbare GTA – sie bewegen sich preislich aktuell um die 250.000 Euro.
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