Fiat und Chrysler wollen es in Zukunft gemeinsam richten, davon soll auch die Tochter Alfa Romeo profitieren. Das erste Auto, dessen Erbanlagen in beiden Welten Früchte tragen soll, ist die neue Giulietta. Der Nachfolger des 147 geisterte lange als Alfa 149 Milano durch die Erlkönig-Welt und basiert auf einer neu entwickelten Plattform, die künftig in Turin und Detroit das C- und D-Segment abdecken soll – also die Golf- und Passat-Klasse. Und dazwischen richtet sich Alfa auch preislich ein, wer die Giulietta fahren will, muss mindestens 19.900 Euro anlegen und bekommt dafür den 1,4-Liter-Basis-Benziner mit 120 PS unter der Haube. Top-Modell ist der 1,8-Liter TBi mit doppelter Aufladung und 235 PS ab 28.300 Euro für den Quadrifoglio Verde (vierblättriges Kleeblatt).

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Alfa Romeo Giulietta
Bild: Werk
Anders als den 147 gibt es den Kompakten nur als Viertürer. Mit einer Länge von 4,35 Metern und 2,63 Meter Radstand ist die Giulietta deutlich größer als ein Golf, bietet aber mit 350 Litern genauso viel Kofferraum. Die Servolenkung wird elektrisch unterstützt, ein Start-Stopp-System ist ebenso serienmäßig an Bord wie die aus dem MiTo bekannte Fahrdynamikregelung DNA, das Q2-Sperrdifferenzial und das Stabilitätsprogramm VDC. Ein Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb gibt es für die stärkeren Modelle teilweise optional. Die Diesel beginnen bei 21.400 Euro mit dem 1.6 JTDM 16V und 105 PS, der Top-Diesel mit 170 PS kostet 27.100 Euro. Sechs Gänge sind immer an Bord, genau wie eine Schaltpunktanzeige, sechs Airbags, Klima oder elektrische Fensterheber. Daneben können Giulietta-Kunden diverse Ausstattungspakete mit Preisvorteilen ordern, darunter ein "Turismo"- und zwei Sportpakete.