Alfa Romeo: neues SUV wird nicht Brennero heißen
Überraschender Name für das neue Mini-SUV von Alfa Romeo
Alfa Romeo verrät den Namen seines neuen Mini-SUV. Statt Brennero soll das Auto den Namen der Alfa-Geburtsstadt tragen. Alle Infos!
Bild: AUTO BILD
So wie sich das Logo von Alfa Romeo im Laufe der Zeit verändert hat, so zeigt die italienische Kultmarke auch bei ihren Fahrzeugen immer neue Gesichter. Für Sommer 2024 hat Alfa nun ein kleines SUV angekündigt. Es wird das erste rein elektrische Modell der Italiener sein. So weit, so bekannt. Doch beim Namen des neuen Einsteiger-SUV sorgt Alfa Romeo für eine Überraschung.

Der Name für das neue Mini-SUV von Alfa Romeo lautet Milano.
Bild: Alfa Romeo
Eigentlich dachten alle, der kleine Alfa würde Brennero heißen. Getreu dem Konzept, die SUV-Baureihen nach Alpenpässen zu benennen (wie beim Tonale und Stevio, der italienischen Bezeichnung für das Stilfser Joch). Doch das neue SUV wird nicht nach dem Brenner benannt, sondern nach Italiens Mode-Metropole Milano (Mailand).
Der Clou: 1910 wurde in der norditalienischen Metropole die erst als A.L.F.A. ("Anonima Lombarda Fabbrica Automobili") eingetragene und später in Alfa Romeo umbenannte Firma gegründet.
Milano kommt mit ausdrucksstarker Front
Und wie wird das dritte SUV der Marke aussehen? Erste Bilder sind bereits geleakt worden. Darauf ist der Milano mit einer ausdrucksstarken Front zu sehen: schmale Scheinwerfer und Tagfahrleuchten, die bis in die Mitte reichen. Die Motorhaube hat ausgeprägte Konturen und im Bereich der Schürze Luftleitelemente.

Im Herbst 2023 wurden Bilder des neuen Mini-SUV auf Instragram geleakt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich die charakteristischen Alfa-Merkmale, darunter der Scudetto-Kühlergrill, Räder mit Telefonwählscheibe und Stoßfängereinlässe im Giulia-Stil.
Bild: Instagram/alfaromeo.ita
Bekannt ist auch: Der Milano wird in Polen (Tychy) gebaut, wo auch die Plattformbrüder Fiat 600e und Jeep Avenger entstehen. Basis ist die CMP- und e-CMP-Plattform (Common Modular Platform).
Entsprechend dürfte sich das dritte Alfa-SUV auch technisch an seinen Geschwistern aus dem Stellantis-Konzern orientieren: 54-kWh-Batterie, rund 400 Kilometer Reichweite und 156 PS starker E-Motor, der die Front antreibt. Und: Eine Performance-Variante wird mit einem Allradantrieb ausgestattet.
Alfa Romeo Milano als Elektro- und Hybrid-Version
Neben dem Elektro-Antrieb soll es auch einen Hybrid geben, bei dem der E-Motor mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner gekoppelt ist und Alfa-Angaben zufolge 126 PS leistet – das wären 26 mehr als beim Jeep Avenger.
Preislich soll der Milano als Premium-Produkt positioniert werden, das sich dennoch auch Normalverdiener leisten können. Für die Elektro-Version dürfte die 40.000-Euro-Marke geknackt werden, der Hybrid wird wohl um die 30.000 Euro kosten. Die offizielle Vorstellung folgt im April, auf den Markt kommt der Milano im September 2024.
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