
Jeep Avenger
Generation 1
: seit 2022Gefällt uns
- Gute Qualitätsanmutung
- Intuitive Bedienung
- Motor ist angenehm leise
Gefällt uns nicht
- Wenig Komfort auf der Rückbank
- Fährt eher gemütlich als dynamisch
- Rundumsicht ist etwas eingeschränkt
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Wer Fans hat, hat Erfolg – und spürt eine gesunde Portion Leistungsdruck. "Ist das noch ein echter Jeep?" Diese Frage muss sich jedes neue Modell der Traditionsmarke gefallen lassen. Der gerade mal 4,08 Meter lange Avenger revolutioniert aber tatsächlich gleich in mehrfacher Hinsicht die Modellpalette!
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Vorstellung
Vorstellung

Frischer Wind für eine Traditionsmarke
Wer Fans hat, hat Erfolg – und spürt eine gesunde Portion Leistungsdruck. "Ist das noch ein echter Jeep?" Diese Frage muss sich jedes neue Modell der Traditionsmarke gefallen lassen. Der gerade mal 4,08 Meter lange Avenger revolutioniert aber tatsächlich gleich in mehrfacher Hinsicht die Modellpalette!
Der kleine Jeep hat technisch gesehen mit keinem seiner Geschwistermodelle noch etwas zu tun. Er steht auf der eCMP2-Plattform – schließlich ist Jeep Teil des Stellantis-Konzerns. Er ist neben einem Hybrid- auch mit E-Antrieb zu haben. Seit Januar 2023 wird er im polnischen Tychy gebaut, inzwischen gibt es ihn auch mit Allrad.
Sonderedition zum 85. Jubiläum
Um das Jubiläum der Marke Jeep zu feiern kommt mit dem neuen Modelljahr 27 die Sonderedition "85th Anniversary". Diese basiert für die frontgetriebenen Varianten auf der mittleren Ausstattung Altitude und für den Allradler 4xe auf der Grundausstattung Upland.

85 Jahre Abenteuer – dieses Motto verewigt Jeep auf der Motorhaube.
Bild: Stellantis
Neben optischen Details gibt es auch einige Komponenten höherer Ausstattungen, etwa den beleuchteten Kühlergrill und Matrix-LED-Scheinwerfer.
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- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Preis
Preis

Das kostet der Avenger
Den Avenger gibt es mit vier verschiedenen Motorisierungen. Die Basis bildet ein Benziner mit 100 PS und Sechsgang-Handschaltung – diesen gibt es ab 26.600 Euro. Wer lieber Automatik fahren möchte, kann zum 110-PS-starken Mildhybrid greifen, hierfür werden mindestens 28.600 Euro fällig.
Während sonst ein Frontantrieb verbaut wird, hat der Avenger 4xe einen Allradantrieb und zwei eigene Ausstattungen. Die Preise für den 4xe beginnen bei 34.300 Euro für die Ausstattung "Upland". Im vergangenen Modelljahr (MY 26) gab es die auf 4806 Stück limitierte Avenger 4xe The North Face Edition. Aktuell ist sie noch bestellbar und startet bei 39.000 Euro.
Wer einen elektrischen Jeep Avenger sein Eigen nennen möchte, sollte mindestens 38.500 Euro berappen können. In der höchsten Ausstattung "Summit" werden mindestens 42.900 Euro für das kleine SUV fällig.
Avenger mit Jubiläumsedition
Jeep feiert seinen 85. Geburtstag mit einer Sonderedition. Die Ausstattungslinie 85th Anniversary ist mit jeder Motorisierung kombinierbar und startet bei 30.400 Euro.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 23. Juni 2026
Aufbauart: SUV
Benzin
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, Longitude
100 PS
26.600 €
Avenger 1.2 T3 48V e-Hybrid Automatik, Longitude
100 PS
28.600 €
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, Altitude
100 PS
28.800 €
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, 85th Anniversary
100 PS
30.400 €
Avenger 1.2 T3 48V e-Hybrid Automatik, Altitude
100 PS
30.800 €
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, Summit
100 PS
31.000 €
Avenger 1.2 T3 48V e-Hybrid Automatik, 85th Anniversary
100 PS
32.400 €
Avenger 1.2 T3 48V e-Hybrid Automatik, Summit
100 PS
33.000 €
Avenger 1.2 T3 48V 4xe Hybrid eAWD Automatik, Upland
136 PS
34.300 €
Avenger 1.2 T3 48V 4xe Hybrid eAWD Automatik, 85th Anniversary
136 PS
35.900 €
Avenger 1.2 T3 48V 4xe Hybrid eAWD Automatik, Overland
136 PS
36.500 €
6 weitere Varianten anzeigen
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Avenger, Longitude
156 PS
38.500 €
Avenger, Altitude
156 PS
40.700 €
Avenger, 85th Anniversary
156 PS
42.300 €
Avenger, Summit
156 PS
42.900 €
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- Ausstattung
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Design
Design

Kleiner Jeep mit typischem Offroad-Look

Optisch hat der Avenger alles, was ein Geländewagen braucht!
Bild: Stellantis
Die kompakten Abmessungen des Avenger dürften einen Geländeeinsatz eher begünstigen als behindern. Jeep verspricht 20 Grad Rampenwinkel, 20 Grad Böschungswinkel vorne und 32 Grad hinten, die Bodenfreiheit soll immer mindestens 200 Millimeter betragen. Beim Allradmodell sind es sogar 21 Grad Rampenwinkel und Böschungswinkel von 22 Grad vorn sowie 35 Grad hinten.
4xe mit kratzfesten Schürzen
Das Allradmodell 4xe kommt mit eigenen Schürzen noch einmal robuster und funktionaler daher. Vorn mit großem, von einem Zierrahmen betonten Lufteinlass, der durch ein eher sportlich designtes Gitter verschlossen wird. Senkrechte Elemente sollen besagten Lufteinlass und das dort verbaute Radar vor Stößen schützen. Hinten gibt es einen angedeuteten Diffusor. Die Stoßfängers sind beim 4xe aus besonders kratzfestem Kunststoff. Dazu gibt es noch zehn Millimeter mehr Bodenfreiheit.
Der Avenger trägt Überraschungen in sich
Zum guten Marken-Ton gehören bei Jeep mittlerweile die vielen kleinen Eastereggs, also versteckte Elemente, die man erst mal alle ausfindig machen muss. So sitzt am unteren Rand der Frontscheibe ein Kind mit Fernrohr, das in den Himmel schaut, wohl nach Abenteuern Ausschau halten soll.

Sieht man mal einen Avenger, dann sollte man auf solche kleinen Easter Eggs überall am Auto achten.
Bild: Stellantis
Wer mit einer Taschenlampe von innen gegen die Heckscheibe leuchtet, findet oberhalb des Heckwischers die Silhouette eines Gebirges. Auf dem Dach des Avenger wartet ein kleiner Marienkäfer. Wir sind uns sicher, noch nicht alles entdeckt zu haben.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4084 mm
- Breite: 1776 mm
- Höhe: 1528 mm
- Radstand: 2056 mm
- Gewicht: ab 1536 kg
- Kofferraumvolumen: 355-1277 l
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- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Antrieb
Antrieb

Allradversion ist ein Mildhybrid
Die Allradversion trägt das Kürzel "4xe". Damit soll nun auch der kleinste Jeep geländetauglich werden. Verantwortlich dafür ist eine neue Mildhybrid-Variante mit 145 PS starkem Benziner und einem Elektromotor mit 21 kW an jeder Achse.
Mit diesem Setup ist der Avenger nicht nur am schnellsten, die Höchstgeschwindigkeit liegt auch bei 194 km/h – und der Allradantrieb soll tatsächlich Geländeausflüge ermöglichen. Jeep verspricht, dass das SUV Steigungen von 40 Prozent auch auf Schotter überwinden kann. Wenn die Vorderachse keinen Grip hat, sollen immer noch 20-prozentige Steigungen drin sein. Das intelligente Allradsystem verteilt das Drehmoment je nach Fahrmodus und Geschwindigkeit bis zu 50:50 auf die beiden Achsen. Die Wattiefe gibt Jeep mit 400 Millimetern an.
Bis zu 400 Kilometer Reichweite im Elektro-Avenger
Die größte Neuerung im Antriebsportfolio der neuen Generation: Der Avenger ist der erste vollelektrische Jeep überhaupt. Technisch bedeutet das: 156 PS, 260 Nm Drehmoment und – wie bei den Plattformgeschwistern Opel Astra und Peugeot 308 – Frontantrieb. Bis zu 400 Kilometer Reichweite (WLTP) sind im Elektro-Jeep drin (je nach Ausstattungslinie), der Akku fasst 54 Kilowattstunden.
Für Verbrenner-Freunde wird der kleine Jeep auch als Benziner mit einem 1,2-Liter-Turbomotor ausgerüstet. Dann stehen 100 PS und maximal 205 Nm Drehmoment zur Verfügung, angetrieben werden die Vorderräder. Puristen dürften sich auch über die Sechsgang-Handschaltung freuen. Mit Automatik-Getriebe wird diese Version zum Mildhybrid.
Die technischen Daten auf einen Blick:
Merkmal | 1.2 GSE T3 | 1.2 e-Hybrid | 4xe | Elektro 54 kWh |
|---|---|---|---|---|
Motor | 1,2-Liter-Benziner | 1,2-Liter-Benziner, 48V-System | 1,2-Liter-Benziner, 48V-System + 2 Elektromtoren (21 kW) | Elektro |
Leistung | 100 PS (74 kW) | 100 PS (74 kW) | 136 PS (100 kW) | 156 PS (115 kW) |
max. Drehmoment | 205 Nm | 205 Nm | 230 Nm | 260 Nm |
Antrieb | Front | Front | Allrad | Front |
Getriebe | Sechsgang-Schaltung | Sechsgang-DKG | Sechsgang-DKG | Eingang-Automatik |
Höchstgeschwindigkeit | 184 km/h | 184 km/h | 194 km/h | 150 km/h |
0–100 km/h | 10,6 s | 10,9 s | 9,5 s | 9,0 s |
Batteriekapazität (netto) | – | – | – | 51 kWh |
Ladezeit (max. Ladeleistung, 20-80 %) | – | – | – | 27 min |
elektrische Reichweite (WLTP) | – | – | – | 385-400 km |
Verbrauch (WLTP) | 5,7–5,8 l/100 km | 4,9–5 l/100 km | 5,4 l/100 km | 15,6-16,0 kWh/100 km |
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Ausstattung
Ausstattung

Der Innenraum erinnert vom Grundlayout stark an andere Fahrzeuge der Plattform, etwa den Opel Astra. Zwei 10,25-Zoll-Bildschirme sind serienmäßig, unter dem mittleren Screen sitzt eine Knopfleiste, die bei der Klimabedienung hilft.

Im Innenraum finden sich viele Gemeinsamkeiten mit dem Opel Astra.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Dazu hat Jeep überall große Ablagen untergebracht. Eine zieht sich offen über den gesamten Armaturenträger, eine andere sitzt zentral unter den Knöpfen für die Fahrstufen. Hartes Plastik? Gibt es reichlich, aber daran stören sich Fans der Marke traditionell recht wenig. Jeep verspricht, dass das Armaturenbrett besonders leicht zu reinigen sein soll.
Jeep Avenger (2022): Vorstellung - Sitzprobe - Elektro - Geländewagen
Der Jeep Avenger fährt vollelektrisch – und ist eine echte Revolution
Bild: AUTO BILD
Beim Allradmodell will Jeep schon durch die Ausstattung die Robustheit und Offroadtauglichkeit unterstützen. So verspricht man, dass die Sitzbezüge wasserdicht und unempfindlich gegen Flecken sind, dazu besonders langlebig. Ein Abschlepphaken hinten und Dachträger sind immer dabei. Optional gibt es einen Aufkleber auf dem Powerdome der Motorhaube. Der ist nicht nur ein Designelement, die matte Oberfläche soll den Fahrer zusätzlich davor schützen, von Sonnenlicht-Reflexionen geblendet zu werden.
Serienmäßig steht der Avenger 4xe auf Allwetterreifen, für noch mehr Grip im Gelände gibt es auch Winterreifen. Damit die Optik bei den Rädern nicht zu kurz kommt, sind die Felgen schwarz.
Mit dem Modelljahr 2027 hat Jeep die Sonderedition "85th Anniversary" für den Avenger vorgestellt. Damit wird der 85. Geburtstag der Marke begangen. Neben Designdetails – etwa einem besonderen Aufkleber auf dem Powerdome, goldenen Badges an den Kotflügeln und besonderen Sitzbezügen – gibt es auch einige Komfort-Features. An Bord der Jubiläumsausstattung sind eine 360-Grad-Kamera, LED-Nebel- und Matrix-LED-Scheinwerfer, 18-Zöller und Premiumsitze mit dem "85th Anniversary"-Logo. Ebenfalls an Bord ist der beleuchtete Kühlergrill, der sonst nur der Topausstattung vorbehalten ist.

Goldfarbene Badges an den Kotflügeln, goldfarbene Felgen und kleine goldfarbene Akzente in der Front – so feiert sich Jeep zum 85. Jubiläum.
Bild: Stellantis
Die Allradversion des Avenger gab es zum Marktstart in einer limitierten Sonderedition. Dazu hat Jeep sich die Outdoormarke The North Face ins Boot geholt. Gelbe Akzente kennzeichnen das SUV, dazu prangt der The North Face-Schriftzug auf der Motorhaube.
Die gelben Details sind auch im Innenraum zu finden. Dazu ziehen sich über das Armaturenbrett topografische Linien und die Silhouette des Mont Blanc. An der Rückseite der Vordersitzlehnen lassen sich beim Sondermodell Gegenstände in elastischen Bändern verstauen – ein Detail, das von The North Face-Rucksäcken übernommen wurde. Das Logo der Outdoormarke ist hier ebenfalls zu finden.

Avenger-Sondermodell: Nylonbänder an der Rückseite der Vordersitze und das seitliche "The North Face"-Logo erinnern an die Rucksäcke der Marke.
Bild: Stellantis
Serienmäßig kommt das Sondermodell mit Navi, Frontscheiben- und Sitzheizung vorn. Obendrauf gibt es das The North Face Pack: ein Zelt, eine Tasche und eine Wasserflasche, alles in Gelb und mit den Logos der beiden Marken versehen. 4806-mal wird der so gestaltete Avenger gebaut – die krumme Zahl entspricht der Höhe des Mont Blanc in Metern.
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- Ausstattung
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Test
Test

Inhaltsverzeichnis
Der Jeep Avenger 4xe kann's auch im Gelände
Dank der kompakten Abmessungen von 4,09 Meter in der Länge und 1,98 Meter in der Breite (mit ausgeklappten Außenspiegeln) windet der Jeep Avenger 4xe sich durch die engen italienischen Straßen, vorbei an Wohngebäuden und Cafés. Auch mit Steigungen hat er dank des e-Hybrid-Antriebs und der Systemleistung von 145 PS keinerlei Mühe.
Der 1,2-Liter-Dreizylinder mit seinen 136 PS und einem maximalen Drehmoment von 230 Nm ist angenehm leise – auch wenn es bergauf geht – und bevorzugt niedrige Drehzahlen. Hier greifen die zwei E-Motoren an Vorder- und Hinterachse mit jeweils 21 kW genau zum richtigen Zeitpunkt ein und unterstützen. Ein gutes Zusammenspiel von Effizienz und Leistung.

Auch im Gelände kann sich der Avenger dank Allradantrieb und 21 Zentimeter Bodenfreiheit behaupten.
Bild: Nele Klein / AUTO BILD
Aber auch abseits der gefestigten Straßen kann sich der Allrad-Avenger behaupten: Mit einer Bodenfreiheit von 21 Zentimetern meistert er sicher Schotter- oder Schlaglochpisten. Geht es auf schlammig-steinige Pässe hinauf, schiebt er von hinten und zieht gleichzeitig von vorne.
Eine etwas bessere Rundumsicht und Sitze mit etwas mehr Seitenhalt würden dem Avenger jedoch gut zu Gesicht stehen. Besonders, wenn man offroad unterwegs ist.
Avenger Elektro ist agil
Der Avenger lenkt sich fingerleicht und agil bei wenig Rollneigung, federt straff, ohne beim Anfedern stuckerig zu wirken. Den brutalen Punch einiger aktueller Elektroautos bietet der Jeep nicht: 260 Nm Drehmoment sind nicht viel für ein E-Auto – und auch die stemmt er nur im Sportprogramm auf die Antriebswellen. Im Eco-Betrieb stehen uns noch 82 PS zur Verfügung.

Der Avenger fährt sich leicht und in den Kurven doch überraschend spritzig.
Bild: Stellantis
Aufgrund seiner Bodenfreiheit kann er aber auch abseits der Straße mit einer gewissen Schlechtwegetauglichkeit dienen, mit Allradlern kann er aber nicht mithalten. Bei der Testfahrt in Spanien waren wir meist auf Landstraßen unterwegs und haben bei eher gemütlicher Fahrweise dem Bordrechner zufolge 16,5 kWh/100 km verbraucht. Auch das geht in Ordnung. Leider schmerzte Fahrer und Beifahrer nach so etwa 40 Kilometern doch der Rücken: Lendenwirbelstützen gibt es auch in der Topausstattung Summit nicht.
Benziner-Avenger ist für den Alltag gut gerüstet
Der Dreizylinder im Verbrenner-Avenger ist akustisch schnell aus solcher enttarnt, nervt aber nicht mit starken Vibrationen oder sehr hoher Lautstärke im Innenraum. Zusammen mit dem eher weich abgestimmten Fahrwerk ist der Avenger kein Dynamiker, dürfte für die meisten Alltagssituationen aber gut gerüstet sein.
Als e-Hybrid leiser als der Verbrenner
Das Funktionsprinzip des Avenger e-Hybrid ähnelt dem eines Mildhybrids. Ein Riemenstartergenerator sitzt direkt am Getriebe, kann lautlos den Motor starten. Im Unterschied zu den meisten Mildhybriden leistet der E-Motor im Avenger aber immerhin 29 PS – das reicht, um den Jeep im Teillastbereich auch alleine anzutreiben.
In der Praxis funktioniert das durchaus ansehnlich. Der Motor läuft hier etwas leiser als im reinen Verbrenner, das verbaute Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe hält die Drehzahlen lieber niedrig, lässt im Drehzahlkeller den E-Motor einspringen. In einer kleinen, gut 30 Kilometer langen Verbrauchsrunde haben wir sowohl den reinen Verbrenner als auch den e-Hybrid bewegt. Als Ergebnis standen einmal 7,0 Liter und einmal 6,3 Liter auf den Bordcomputern.
Großstadttauglich, bei ruhiger Fahrweise sparsam und mit leichtgängiger Lenkung erweist sich der Avenger als befriedigend. Seine Schwachstellen dagegen sind die kurzen Garantien und ein ruckeliges Zusammenspiel von Motor und Doppelkupplungsgetriebe.
Test: Elektro-Variante punktet mit guter Verarbeitung
Im AUTO BILD-Test punktet der Elektro-Avenger mit Fahrsicherheit, Optik und Verarbeitung. Das SUV hat eine gute Sprachsteuerung, das Navi zeigt Ladepunkte samt Ladeleistung. Die Vordersitze bestechen zwar nicht durch Seitenhalt, sind aber gut gepolstert. Auf der Rückbank sieht es anders aus, Einstieg, Platzangebot und Sitzposition konnten uns nicht restlos überzeugen. Das Gleiche gilt leider für die Reichweite des Elektroautos.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
Der Avenger lenkt sich fingerleicht und agil bei wenig Rollneigung, federt straff, ohne beim Anfedern stuckerig zu wirken.
Fazit
von Rolf Klein
Natürlich ist das kein echter Jeep. Vergisst man mal die Tradition, erfreut diese Neuerscheinung als kompakter Stadt-Stromer mit guter Raumausnutzung. Hundehalter dürften die abwaschbaren Materialien zu schätzen wissen.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 26.300 – 39.000 €
Leistung
- 100 – 136 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 184 – 194 km/h
Hubraum
- 1.199 cm3
Verbrauch (kombiniert)
- 4,9 – 5,7 l/100 km
0 – 100 km/h
- 9,5 – 10,9 s
Kofferraumvolumen
- 325 – 1.277 l
Anhängelast
- 620 – 1.200 kg
Technische Daten & Varianten

Jeep Avenger 1, SUV
Bauzeitraum: seit 10/2022
2 Kraftstoffarten
Benzin
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, 85th Anniversary seit 05/2026
100 PS
10,6 s
5,6 l/100 km
30.400 €
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, Altitude 07/2023 – 05/2026
100 PS
10,6 s
5,7 l/100 km
28.300 €
Avenger 1.2 GSE T3 Turbo-Benzin GDI, Altitude seit 05/2026
100 PS
10,6 s
5,6 l/100 km
28.800 €
18 weitere Varianten anzeigen
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alle Daten
Avenger 01/2023 – 12/2023
156 PS
9 s
390 km
37.000 €
Avenger, 1st Edition 10/2022 – 01/2023
156 PS
9 s
–
39.900 €
Avenger, 85th Anniversary seit 05/2026
156 PS
9 s
386 km
42.300 €
13 weitere Varianten anzeigen
Jeep Avenger
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Jeep Avenger Bilder
Die Reisen zur Vorstellung und den Fahrveranstaltungen des Avenger wurden unterstützt von Jeep. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Jeep Avenger

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Der gerade mal 4,08 Meter lange Avenger revolutioniert tatsächlich gleich in mehrfacher Hinsicht die Modellpalette! Der kleine Jeep hat technisch gesehen mit keinem seiner Geschwistermodelle noch etwas zu tun.
Bild: Stellantis

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Der kleine Jeep hat technisch gesehen mit keinem seiner Geschwistermodelle noch etwas zu tun. Er steht auf der eCMP2-Plattform – schließlich ist Jeep Mitglied im neu gegründeten Stellantis-Konzern. Seit Januar 2023 wird er im polnischen Tychy gebaut.
Bild: Stellantis

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Optisch steht der Jeep stämmig auf der Straße. Mit weit ausgestellten Kotflügeln, hohen Seitenschwellern und verplankten Radhäusern haben es die Designer verstanden, dem Avenger eine echte Gravel-Optik zu geben, die durch die 18-Zoll-Räder noch verstärkt wird.
Bild: Stellantis

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Das Allradmodell 4xe kommt mit eigenen Schürzen noch einmal robuster und funktionaler daher. Vorn mit großem, von einem Zierrahmen betonten Lufteinlass, der durch ein eher sportlich designtes Gitter verschlossen wird. Senkrechte Elemente sollen besagten Lufteinlass und das dort verbaute Radar vor Stößen schützen.
Bild: Stellantis

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Hinten gibt es einen angedeuteten Diffusor. Die Stoßfängers sind beim 4xe aus besonders kratzfestem Kunststoff. Dazu gibt es noch zehn Millimeter mehr Bodenfreiheit.
Bild: Stellantis

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Der Innenraum erinnert vom Grundlayout stark an andere Fahrzeuge der Plattform, etwa den Opel Astra. Zwei 10,25-Zoll-Bildschirme sind serienmäßig, unter dem mittleren Screen sitzt eine Knopfleiste, die bei der Klimabedienung hilft.
Bild: Stellantis

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Der Kofferraum des Avenger fasst 380 Liter, die Ladekante liegt 720 Millimeter hoch. Damit befindet er sich ungefähr auf Niveau des VW Golf; ausreichend also für eine kleine Familie.
Bild: Stellantis

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Beim Allradmodell will Jeep schon durch die Ausstattung die Robustheit und Offroadtauglichkeit unterstützen. So verspricht man, dass die Sitzbezüge wasserdicht und unempfindlich gegen Flecken sind, dazu besonders langlebig.
Bild: Stellantis

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Ein Abschlepphacken hinten und Dachträger sind immer dabei. Optional gibt es einen Aufkleber auf dem Powerdome der Motorhaube. Der ist nicht nur ein Designelement, die matte Oberfläche soll den Fahrer zusätzlich davor schützen, von Sonnenlicht-Reflexionen geblendet zu werden.
Bild: Stellantis

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Serienmäßig steht der Avenger 4xe auf Allwetterreifen, für noch mehr Grip im Gelände gibt es auch Winterreifen. Damit die Optik bei den Rädern nicht zu kurz kommt, sind die Felgen schwarz.
Bild: Stellantis
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