Aston Martin Vanquish Volante (2025)
Aston Martin zeigt das stärkste Cabrio der Firmengeschichte

Bild: Aston Martin Lagonda Global Holdings PLC
Die ersten Kundenfahrzeuge des Aston Martin Vanquish sind gerade ausgeliefert, da legt die Traditionsmarke direkt nach und präsentiert – passend zum Frühlingsanfang – das stärkste Serien-Cabrio, das Aston Martin je gebaut hat – zumindest wenn man den in Kleinserie nur 85 Mal produzierten Valkyrie Spider
außen vorlässt.
außen vorlässt.
Für alle Frischluft-Fans an dieser Stelle nur schon mal der Hinweis: Zwar kann der neue Aston Martin Vanquish Volante ab sofort bestellt werden, die Auslieferungen starten jedoch nicht vor dem dritten Quartal 2025 und somit frühestens gen Spätsommer.
Doch jetzt widmen wir uns erstmal dem Auto: Der neue Vanquish Volante kommt 60 Jahre nach dem heutzutage fast unbekannten, weil nur 37 Mal gebauten Aston Martin Short Chassis Volante auf den Markt. Dieses ab 1965 produzierte Auto war ein Modellmix aus DB5 und DB6 und das erste Modell der Briten, das den Zusatz Volante trug. Seit jeher war das Kürzel für die Flaggschiff-Modelle reserviert.
Die wichtigsten Fakten zum Aston Martin Vanquish Volante auf einen Blick:
- Der Vanquish Volante ist das stärkste Serien-Cabrio der Firmengeschichte
- 5,2-Liter-V12-Biturbo mit 835 PS und 1000 Nm
- 0-100 km/h in 3,4 Sekunden
- Topspeed 345 km/h
- 95 Kilo schwerer als das Coupé
- Stoffdach öffnet in 14 Sekunden
- ZF-Achtgang-Automatik
- ab sofort bestellbar
- Auslieferungen ab Q3 2025
Vor diesem Hintergrund erscheint es nur logisch, dass Aston Martin nach dem wunderschön gezeichneten Vanquish Coupé auch eine offene Version nachschiebt, die dem Coupé in puncto Linienführung in nichts nachsteht. Der riesige Kühlergrill, die kleinen Scheinwerfer, der lange Radstand (plus 80 Millimeter im Vergleich zum Vorgänger) sowie das charakteristische Heck mit leichten Zagato-Anleihen werden mehr oder weniger eins zu eins übernommen.

Der Vanquish ist auch als Volante ein absoluter Hingucker. Das neue Topmodell gibt sich auf den ersten Blick als Aston Martin zu erkennen.
Bild: Aston Martin Lagonda Global Holdings PLC
Neu ist das Stoffverdeck, das sich bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h in blitzschnellen 14 Sekunden öffnen und in 16 Sekunden schließen lässt. Für den (noch) pompöseren Auftritt soll das Schauspiel auch per Schlüsselfernbedienung funktionieren (allerdings nur im Umkreis von bis zu zwei Metern).
95 Kilo schwerer als das Coupé
So schön das Offenfahren auch ist, es bringt jedoch in (fast) jedem Fall einen Haken mit sich: Zusatzgewicht. Ein Punkt, der vor allem bei Sportwagen nicht unerheblich ist. Der Verdeckmechanismus und Elemente zur zusätzlichen Versteifung der Karosserie bedeuten, dass Cabrios, Roadster oder auch Volante in der Regel schwerer sind, als die Coupé-Geschwister.
So auch beim Vanquish: Aston Martin verspricht ein Gewicht von 1880 Kilogramm, was 95 Extra-Kilos entspricht. Wichtig ist der Hinweis, dass es sich in beiden Fällen um Trockengewichte handelt – fahrfertig dürfte das Coupé eher bei 1,9 Tonnen und der Volante wohl bei um die zwei Tonnen liegen.

Genau wie das Coupé setzt auch der Vanquish Volante auf eine Achtgang-Automatik von ZF. Neu ist der kleine Schalter zum Öffnen und Schließen des Verdecks.
Bild: Aston Martin Lagonda Global Holdings PLC
Gut, dass Aston Martin in beiden Karosserievarianten auf einen 5,2-Liter-V12-Biturbo mit mächtig Power setzt. Bedeutet in Zahlen: 835 PS und ein maximales Drehmoment von 1000 Nm, das zwischen 2500 und 5000 U/min anliegt. Erwähnenswert ist, dass wir hier über einen reinen Verbrenner sprechen – Elektro-Unterstützung gibt es nicht.
Aston Martin hat den V12
neu entwickelt und dabei keine Mühen gescheut. Um gegen Ferrari und Co antreten zu können, wurden Zylinderblock und Pleuel verstärkt, die Zylinderköpfe neu gestaltet, Zündkerzen und neue Einspritzdüsen mit höherer Durchflussrate neu positioniert. Die Turbolader drehen 15 Prozent schneller.
Mit seinem gewaltigen Drehmoment setzt der V12 Maßstäbe, auch eine Literleistung von 160 PS gab es in einem Aston-V12 noch nie.
neu entwickelt und dabei keine Mühen gescheut. Um gegen Ferrari und Co antreten zu können, wurden Zylinderblock und Pleuel verstärkt, die Zylinderköpfe neu gestaltet, Zündkerzen und neue Einspritzdüsen mit höherer Durchflussrate neu positioniert. Die Turbolader drehen 15 Prozent schneller.
Mit seinem gewaltigen Drehmoment setzt der V12 Maßstäbe, auch eine Literleistung von 160 PS gab es in einem Aston-V12 noch nie.
345 km/h Topspeed
Kein Wunder, dass die Fahrleistungen angesichts der Power beim Volante nur marginal schlechter ausfallen. Wobei schlecht in diesem Zusammenhang definitiv das falsche Adjektiv sein dürfte. Aus dem Stand beschleunigt der Vanquish Volante trotz Hinterradantrieb in 3,4 Sekunden auf 100 km/h (Vanquish Coupé 3,3 Sek). Schluss ist erst bei beeindruckenden 345 km/h. Schneller ist das Coupé auch nicht.

Der Innenraum des Vanquish Volante entspricht zu großen Teilen dem des Coupés – inklusive des 10,25 Zoll großen Touchscreens. In puncto Individualisierung gibt es praktisch keine Grenzen.
Bild: Aston Martin Lagonda Global Holdings PLC
Wie es sich für ein Flaggschiff gehört, ist die Ausstattung umfangreich: Eine Carbonkeramikbremse gibt es ebenso serienmäßig wie 21-Zoll-Felgen, Leder, ein Soundsystem von Bowers & Wilkins sowie einstellbare Bilstein-Dämpfer. Für das maximale Motor-Sounderlebnis können Kunden gegen Aufpreis eine Titan-Abgasanlage bestellen.
Außerdem ist der Vanquish Volante bis ins letzte Detail individualisierbar. Für alle Wünsche, die der Konfigurator nicht erfüllt, gibt es noch die hauseigene Individualisierungsabteilung "Q by Aston Martin".
Den Preis verraten die Briten noch nicht
Nur zu einem (nicht ganz unwichtigen) Detail schweigen die Briten, und das ist der Preis. Das Vanquish Coupé soll kolportierte 400.000 Euro kosten. Der Vanquish Volante dürfte da noch einen drauflegen, auch das ist Tradition.
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