Der Audi A1 könnte eingestellt werden. Das hat Audi-Chef Markus Duesmann laut Autocar angedeutet. Derzeit werde der A1 hinterfragt, weil es im VW-Konzern andere Marken gäbe, deren Kleinwagen sehr erfolgreich seien und in großer Stückzahl produziert würden. Welche Autos gemeint sind, liegt auf der Hand: Der A1 konkurriert konzernintern mit VW Polo, Skoda Fabia und Seat Ibiza. Schon seit einiger Zeit werden Kleinwagen für die Hersteller unattraktiver, denn die Gewinnmargen sind niedrig. Gleichzeitig müssen Emissionsgrenzen und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden, und die Kunden erwarten mehr Technik zum kleinen Preis. Als neuen Einstieg in die Audi-Welt sieht Duesmann darum zukünftig eher kleine SUVs wie den Q2.

Ein elektrischer A2 könnte kommen

Audi AI:me
Ein elektrischer A2 könnte sich an der 2019 vorgestellten Studie AI:me orientieren.
Aber: Audi scheint an einem elektrischen A2-Nachfolger zu arbeiten. Als Vorlage könnte die Designstudie AI:me von 2019 dienen. Der Audi-Chef verriet Autocar, dass intern über einen elektrischen A2 oder A3 diskutiert wird: "Vielleicht nicht genau in diesem Design, aber ich mag den A2." Duesmann kündigte zudem an, dass weitere Verbrenner-Modelle in den nächsten zehn Jahren auslaufen werden, um Überschneidungen mit Elektroautos zu vermeiden.