Audi A4 Avant, Volvo V60: Test, Motor, Preis, Kombis
Reicht bei den Edel-Kombis A4 Avant und V60 auch der Basisbenziner?

Edel-Kombis mit Basisbenziner – ist das zu viel Verzicht? Nee, Audi A4 Avant und Volvo V60 machen sogar richtig Spaß, wie unser Vergleich zeigt.
Platz 1 mit 552 von 800 Punkten: Audi A4 Avant 35 TFSI S tronic. Überzeugender Start-Ziel-Sieg für den 150-PS-Benziner. Tolles Fahrwerk trifft auf perfekte Lenkung und gute Connectivity. Günstiger! (Audi A4 45 TFSI bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 6881 Euro.)
Platz 2 mit 526 von 800 Punkten: Volvo V60 B3. Tolles Design, perfekte Verarbeitung, sehr feine Motor-Getriebe-Abstimmung, aber leider zu rumpeliges Fahrwerk. Und teurer! (Volvo V60 B6 bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 10.876 Euro.)
Man könnte meinen, wir sind alle Krösus, wir haben alle im Lotto abkassiert und zu viele Flausen im Kopf. Bei Polo unter 100 PS runzeln wir die Stirn, beim Golf sind 150 PS Standard – und bei allem darüber muss die Pferdchenzahl mit einer Zwei beginnen, mindestens. Hey, Leute, geht's noch? Beim Vergleich von Audi A4 Avant und Volvo V60 zeigen wir, dass weniger mehr sein kann. Der Einstieg in die noble Welt der Mittelklasse-Kombis klappt auch mit 150 PS. Wetten?
Audi leistet sich beim A4 bisher ungekannte Schwächen

Den Zweiliter-Vierzylinder mit Turbo und 150 PS koppelt Audi an ein Siebengang-DSG.
In Reihe zwei ist der Volvo größer als sein Konkurrent

Licht und Schatten: Der V60 hat hinten mehr Platz als der Audi, aber seine Sitzbank ist unbequemer.
Und noch mal Lob nach Bayern: Die neue Connectivity ist mit der intuitiven Touch-Bedienung und der feinen Spracheingabe jetzt fast auf Augenhöhe mit dem teureren A6. Bei Volvo ist sie veraltet, die Menüs sind verschachtelt, die Icons teils zu klein, um da während der Fahrt dranzukommen – und am besten nie mit der Dame im Navi reden, die versteht viel zu oft nur Bahnhof und schlägt dann Ziele vor, die Sie gar nicht auf der Uhr haben.
Das Hybrid-System bringt dem V60 keine Vorteile

Vorteil Audi: Der besser abgestimmte A4 hängt den V60 auch bei den Fahrleistungen deutlich ab.
Im Test-Trimm werden die Einstiegsmodelle richtig teuer

Teure Basisbenziner: Mit allen testrelevanten Extras liegen A4 Avant und V60 deutlich über 40.000 Euro.
Der kostet mit Head-up-Display, Akustikverglasung, Adaptivfahrwerk und 19-Zöllern 45.835 Euro. Das sind 87,14 Euro pro AUTO BILD-Punkt und somit 8,29 Euro mehr als beim A4. Und der ist 26 Punkte besser. Aber wetten, dass sie bei Audi jetzt viel mehr über Fußmatten und Laderaum-Abdeckungen reden?
Das Fazit: Reicht ein 150-PS-Benziner in einem 4,76-Meter-Kombi? Ja, reicht! Audi und Volvo zeigen, dass die Basisvariante keinen Verzicht bedeutet. Am Ende siegt der Audi, weil er das bessere Fahrwerk hat, die feinfühligere Lenkung. Und weil er im bewerteten Test-Trimm 2310 Euro günstiger ist.
Das Fazit: Reicht ein 150-PS-Benziner in einem 4,76-Meter-Kombi? Ja, reicht! Audi und Volvo zeigen, dass die Basisvariante keinen Verzicht bedeutet. Am Ende siegt der Audi, weil er das bessere Fahrwerk hat, die feinfühligere Lenkung. Und weil er im bewerteten Test-Trimm 2310 Euro günstiger ist.
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