Audi A7: Gebrauchtwagen-Test
Ist der Audi A7 gebraucht eine Empfehlung?
Gebrauchtwagen-Test Audi A7
Der vielleicht schönste und exklusivste A6 ist der A7. Nach zehn Jahren kostet der Audi so viel wie ein Golf. Lohnt sich der Kauf?
Nichts sollte an den Vertretermief vergangener Tage erinnern. Dafür bekam der herausgeputzte Bruder des Audi A6 sogar einen neuen Namen verpasst: A7. Die direkte Griffweite zum großen und luxuriösen A8 ist kein Zufall. Ein viertüriges Fließheck, das viel sportlicher und zeitgeistiger auftritt als der konservative große Bruder und wesentlich freigeistiger und exklusiver als der brave Technikspender. Exklusiv blieben beim ersten A7 ab 2010 vorerst vor allem die Verkaufszahlen. Dabei wurde er von der Fachpresse für sein hübsches wie praktisches Heck bejubelt. Doch die Kunden zögerten. Vielleicht, weil ihnen die Form zu avantgardistisch war, vielleicht war ihnen das ganze Auto auch zu teuer. Schon zu Beginn ging unter 50.000 Euro praktisch nichts. Angenehm motorisiert und nicht in der Holzklasse-Edition waren sechsstellige Kurse nicht unüblich. Dabei ist Holzklasse etwas unfair. Das Nötigste ist immer an Bord. Auch die Automatik. Aber schon da wird es kompliziert.
Gebrauchter Audi A7: Das sollten Käufer wissen!

Bei der S tronic macht das Steuergerät Probleme, bei der Multitronic eher die Software.
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD
Neben den bekannten A6-Schwächen gibt's spezielle Probleme

Cockpit wie im A6. Die Menüführung, die vielen Knöpfe und der kleine Bildschirm wirken veraltet.
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD
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