Audi-Auftrag für Karmann
A3-Cabriodach von Karmann

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Neue Hoffnung für die insolvente Karmann-Dachsparte: Audi beauftragt Karmann mit der Entwicklung eines Konzepts für das Cabriodach des neuen Audi A3.
(dpa) Die insolvente Karmann-Dachsparte hat einen neuen Auftrag: Das Unternehmen soll ein Konzept für das neue Audi A3-Cabriodach entwickeln. Ein Audi-Sprecher bestätigte am 1. November 2010 Medienberichte, wonach Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn diesen Auftrag bei einem Besuch im neuen Osnabrücker VW-Werk bekannt gegeben hatte. Seit der Insolvenz im April 2009 ist das der erste Neuauftrag für Karmann. Details zum neuen A3-Cabrio nannte der Sprecher von Audi nicht: "Das sind Projekte, die noch der Geheimhaltung unterliegen."
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Bild: dpa
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Bis zu seiner Insolvenz konnte der traditionsreiche Autobauer Karmann auf eine über hundertjährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Von der kleinen Kutschenwerkstatt entwickelte sich die Firma zu einem Autoentwickler und -produzenten mit zeitweise über 10.000 Mitarbeiten weltweit. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Osnabrück unter anderem Modelle von Adler und DKW montiert. Große Bekanntheit gewann der Name Karmann in den 50er Jahren mit dem legendären VW Karmann Ghia. Neben diesem Klassiker liefen bei Karmann unter anderem auch die Cabrio-Versionen von Käfer, Golf, Audi A4 und Ford Escort sowie der legendäre BMW 6er, Porsche 914, Mercedes CLK und Chrysler Crossfire vom Band. Wegen ausbleibender neuer Aufträge musste das Unternehmen 2009 Insolvenz anmelden.
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