Audi/Jaguar/Nissan/Porsche: Test
Am Turbo S kommt keiner vorbei

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Audi R8 V10 Plus, Nissan GT-R, Porsche 911 Turbo S und der neue Jaguar F-Type R kämpfen um den Titel in der Sportwagen-Champions-League. Wer macht's: ein Heisporn oder der Platzhirsch?
Audi R8, Nissan GT-R und der neue Porsche 911 Turbo S haben schon allesamt Heldentaten vollbracht und sich in die Herzen der Sportwagenfans gefahren. Der R8 in der limitierten GT-Version ist schnellster Straßen-Audi am Sachsenring, der Nissan beeindruckt nach wie vor mit surrealem Fahrgefühl, während der 911 Turbo dank seines geballten Hightech-Pakets schlichtweg alles in Grund und Boden fährt. Und nun will Jaguar mit dem F- Type hier mitspielen und ebenfalls für Gesprächsstoff sorgen.Jaguar F-Type R Die Eckdaten des R-Modells sind schon mal nicht von schlechten Eltern. V8-Kompressor und 550 PS beeindrucken. Dabei sicherte er sich auch den Titel "Schnellster Jaguar am Sachsenring". Doch kann der Brite auch auf einer anderen Rennstrecke bestehen? Hat er das Zeug, sich gegen das Sportwagen-Establishment durchzusetzen? Wir haben die vier zum Vergleichstest nach Oschersleben gebeten.
Nach wie vor: ein toller V10 im R8

Auch im fortgeschrittenen Alter ist der R8 noch eine ernstzunehmende Konkurrenz.
Bild: Toni Bader
Langweilig, ein Porsche? Aber nur beinahe

Der 911 Turbo S brennt auf der Rennstrecke ein wahres Feuerwerk ab.
Bild: Toni Bader
Fazit
Der F-Type R hat es in den Olymp der Sportwagen-Liga geschafft. Der Brite überzeugt – in mehrfacher Hinsicht. Zunächst mit einem göttlichen Anblick. Und dann der Klang dieses brachialen Fünfliter-V8, einfach unglaublich. Doch das reicht hier nicht ganz für den Spitzenplatz. Mit Platz zwei – zusammen mit dem Nissan GT-R – brauchen sich die Briten nicht zu verstecken. Mehr Tempo legt die Konkurrenz vor – speziell der Porsche zeigt, wie es richtig geht. Der Turbo S ist derzeit das Maß der Dinge. Keiner läuft schneller – egal ob geradeaus oder um die Kurve. Selbst der Nissan-R verliert am Ende zu viel Zeit, als dass er mit seinem Schnäppchenpreis noch vorbeiziehen könnte. Der nicht mehr taufrische R8 macht immer noch Laune. Allerdings ist der Audi ähnlich teuer wie der 911 – bei schwächeren Fahrleistungen – es wird Zeit für den Nachfolger. Dessen Potenzial zeigt die Performance seines Konzernbruders Lamborghini Huracán auf.
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